Sicherheit am Strand

Das Thema Strandsicherheit ist und bleibt wichtig. Jedes Jahr kommen an den Stränden des Atlantik Menschen zu Schaden, die bei umsichtigerem Verhalten nicht gefährdet wären.

Wir geben in der Folge einige Hinweise, die man im eigenen Interesse beachten sollte.

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La GRANDE VIVE, deutsch Petermännchen

Warnung vor einem gefährlichen Strandbewohner


Die GRANDE VIVE

Die Grande Vive, deutsch Petermännchen,  ist ein Fisch, der sich in den Sand eingräbt. Er hat einen giftigen Rückenstachel, der, wenn man darauf tritt, zu einer sehr schmerzhaften Stichverletzung führt.

Vergiftungen verlaufen in der Regel nicht tödlich, doch verursachen sie starke schmerzhafte Anschwellungen, die sehr lange anhalten können.

Bei einige Menschen treten allergische Reaktionen auf, die zu Schwindel, Bewusstlosigkeit, im Extremfall sogar zum Herzstillstand führen können. Auf jeden Fall sollte nach einer Stichverletzung durch diesen Fisch ein Arzt aufgesucht werden.

 Mehr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Peterm%C3%A4nnchen

 

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Neu an den Stränden des Médoc: Warnungen vor Seehunden verbunden mit Hinweisen zum Verhalten:
Für die Sicherheit der Strandbesucher und die Ruhe der Tiere:
- Haustiere an der Leine halten
- Abstand halten (50m)
- Kinder beaufsichtigen und entfernt halten
- Aktivitäten im Wasser einstellen (Schwimmen, Surfen etc.)

Kein Grund zur Panik: Es ist wahrscheinlich nur ein einziger Seehund, der für Aufregung gesorgt hat, und der treibt sein Wesn an den südlichen Stränden des Médoc. Nördlicher als bis Hourtin hat er sich noch nicht gezeigt.
(UM, 10. 07. 2015)


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Kein Grund zur Panik: Munitionsfunde am Strand. Dennoch aber dringender Rat: Abstand halten, auf keinen Fall an solchen Funden herumdrehen oder -schrauben und vor allem Kinder fern halten.


Hier die zentralen Hinweise des Munitionsräumdienstes:
- an dem gefundenen Objekt keinerlei Veränderungen vornehmen, die auf eine Flucht schließen lassen könnten.
- das Objekt ist gefährlich


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Markierungen der Strandabschnitte




In den Dünen des Strandabschnittes, der zur Gemeinde Grayan-et-L'Hôpital gehört, sind seit dem Sommer 2013 während der Saison in regelmäßigen Abständen rote Fahnen aufgestellt worden.


Wer gute Augen hat, kann lesen, was es mit diesen Fahnen auf sich hat: Sie sollen helfen, wenn Notfälle am Strand auftreten. Dann kann an Hand der auf den Fahnen aufgedruckten Nummernn den Hilfskräften signalisiert werden, wo Hilfe gebraucht wird, z. B. bei der Fahne 40.



Die Fahnen enthalten noch eine wichtige Information: sie erinnern an die Telefonnummern für Notfälle: Die 18, um die Feuerwehr zu erreichen, die 112 für den europaweiten Notruf.

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Eine baïne – Versuch zu erklären, worin ihre Gefahren bestehen.


Das Wort baïne kommt aus dem Gascognischen, der Sprache, die einst im Médoc und den benachbarten Regionen gesprochen wurde, wenn man sich nicht offiziell der französischen Sprache bedienen musste. Eine baïne ist eine Art Becken, das sich unter Wasser gebildet hat. Auf dem Bild oben ist die baïne leer gelaufen und nur klein, aber dennoch gefährlich. Die Gefahr entsteht, wenn der im Bild verschwundene hintere Damm der  baïne weggespült wird und bei ablaufender Bewegung der Wellen sich der Inhalt der baïne wie bei einer Wasserspülung mit einem Schlag entleert und ins Meer hinausgeht. Wer dann in einer solchen baïne steckt, hat keine Chance, gegen den Strom anzuschwimmen. Er muss, auch wenn man dazu wohl besonders gute Nerven braucht, zunächst versuchen, sich ohne allzu großen Kraftaufwand von der Strömung mitnehmen lassen, um dann, wenn der Sog der baïne abklingt, seitlich aus der schwächer werdenden Strömung herauszukommen und dann dem Strand zuzustreben. Hört sich einfach an, in der konkreten Situation sind aber nur sehr wenige in der Lage sich so zu verhalten. Die meisten verausgaben sich bei dem vergeblichen Versuch, gegen die Kraft der baïne anzukämpfen und haben danach keine Reserven mehr, um ans Ufer zurückzuschwimmen.

Die gefährlichen Strömungen, die von den baïnes ausgehen entstehen nicht nur bei ablaufendem Wasser, wie manche „Experten“ verkünden. Sie können auch bei auflaufendem Wasser auftreten, weil die Wellen in einer, vereinfacht ausgedrückt, kreisenden Bewegung nach dem Auflaufen auf den Strand zurückrollen, wobei kräftige Strömungen weg vom Strand entstehen, wie eigentlich jeder schon einmal gemerkt hat.

Die einzige Empfehlung, die in diesem Zusammenhang zu geben ist, heißt: Sicherheit gibt es nur in den durch blaue Fähnchen ausgewiesenen Badezonen, die dort abgesteckt werden, wo keine Gefahren durch Strömungen bestehen, die von einer  baïne ausgehen, und wo ausgebildete Sicherheitskräfte auf die Badenden achten und ihnen im Ernstfall schnell zu Hilfe kommen. Die Statistik ist hier eindeutig: es gibt praktisch keine Badeunfälle in den bewachten Zonen. Wenn doch einmal etwas passiert, liegt es an Kreislaufproblemen von Badegästen oder anderen Dingen dieser Art.

(UM, 28. Juli 2012)




 

Eine Luftaufnahme des Strandes südlich von Soulac zeigt eine  Reihe von baïnes.

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Eine rote Fahne, aufgestellt von der Strandaufsicht mit unmissverständlicher Bedeutung: Hier ist das Baden lebensgefährlich, daher Schwimmverbot. Mehr weiter unten



27. Juli 2011: Strömungsverhältnisse, Gefahrenzonen etc. am Euronat-Südstrand. Bei Bedarf täglich aktualisierte Darstellung der Gegebenheiten unten am Strand.
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Die Sommersaison beginnt und mit ihr die Badezeit. Aus gegebenem Anlass stellen wir auf dieser Seite Hinweise, Informationen und Warnungen zusammen, die Risiken und Stress vermeiden helfen und die Sicherheit des Badebetriebes erhöhen sollen. Wenn Sie Anregungen und Erfahrungen zu dieser Thematik beisteuern wollen, wir haben ein offenens Ohr und Platz für sinnvolle Ergänzungen.

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Von roten Fahnen und anderen unter Umständen lebenswichtigen Dingen.

Wir haben einen Rettungsschwimmer vor dem Euronatstrand befragt, wann und warum er eine rote Fahne aufstellte, die er gerade aufgepflanzt hatte.

Die Rote Fahne ist ein Warnzeichen, das alle respektieren müssten. Auf dem Schild an der Fahnenstange steht eindeutig eine Warnung vor Courants und baïnes, vor gefährlichen Strömungen also. Die Experten erkennen das Vorhandensein gefährlicher Strömungen an der Form der auflaufenden Wellen. Brechen die sich 50 bis 100 m vor dem Strand mit groß aufgetürmten Wellen, heißt das, dass die Wellen auf Sandbänke auflaufen, hinter denen der Badebetrieb keine besonderen Gefahren hat. Das Wasser ist zudem zwischen den großen Brechern und dem Strand relativ flach. Wenig problematisch also.

Anders sieht es da aus, wo sich keine deutlich wahrnehmbaren Brecher auftürmen. Dort ist das Wasser vergleichsweise tief, es gibt keine Hindernisse, die sich dem ablaufenden Wasser in den Weg stellen. Ideale Bedingungen also für Strömungen, die vom Strand weggehen und direkt in sehr tiefes Wasser führen., Dabei ist die Strömungsgeschwindigkeit meist deutlich höher als die Geschwindigkeit, die ein guter Schwimmer erreichen kann. Gefährliche Folge: An einer solchen Stelle hat man keine Chance gegen die Strömung anzukommen. Einzige Hilfe, die aber ein gehöriges Maß von Können und Kondition voraussetzt: Versuchen, quer zum Strand aus der Strömung herauszukommen und danach wieder zurück in ruhigeres Wasser. Hört sich relativ einfach an, ist es aber nicht.

Die stärksten Strömungen treten auf ab zwei Stunden vor Flut und bis zwei Stunden nach Flut. In den übrigen Zeiten gibt es zwar auch Strömungen, die aber in der Regel weniger brutal sind.

Noch etwas zum Baden in bewachten Zonen, die, wie bekannt, durch blaue Wimpel markiert sind. Hier überwachen die Rettungskräfte den Badebetrieb, sie sind jedoch nicht für alle Badenden in gleicher Weise verantwortlich. Minderjährige dürfen nur in Begleitung Erwachsener ins Wasser, und diese Erwachsenen sind dann für die Kinder verantwortlich, und zwar ohne jede Einschränkung.

Bei alledem ist zu berücksichtigen, dass sich die Strandverhältnisse dauernd ändern, manchmal in stündlichem Abstand. Das bedeutet, dass dort, wo heute eine Badezone ausgewiesen wird, morgen eine rote Fahne stehen kann und umgekehrt.

Zu Courants und baïnes haben wir weiter unten in dieser Rubrik schon etwas geschrieben. Weiter unten finden sie auch Hinweise und Ratschläge zur Sicherheit beim Badebetrieb an Atlantikstränden.

Und noch etwas: Wir wollen in dieser Rubrik sensibilisieren für Gefahren und warnen vor Leichtsinn und Gedankenlosigkeit. Wir wollen auf keinen Fall „Experten“ ausbilden, die nachher alles besser wissen. Die Experten, an die wir uns bei Bedarf halten, sind die Sicherheitskräfte am Strand, die immer ein offenes Ohr für Fragen haben.

(UM, 20. Juli 2010)

Jetzt noch ein paar Bilder, die das illustrieren sollen, was wir oben geschrieben haben.

Ein eigentlich geläufiges Bild: Rote Fahne am Strand



An der roten Fahne eine Tafel, die  auch von spachunkundigen Ausländern nicht missverstanden werden kann: DANGER = GEFAHR. Courants & baïnes : Strömungen und baïnes. Und darunter ein Bildzeichen: Hier nicht schwimmen. Ist das so schwer zu verstehen?


Die Wellensituation an der roten Fahne: Flache Wellen, keine richtig auflaufenden Brecher. Hinweis darauf, dass das Wasser hier relativ tief ist und Rinnen bildet, die ins offene Meer führen. Gefährlich also, deshalb das Schwimmverbot an der roten Fahne.


Hier die Badezone an einem Julitag vor dem Euronat-Hauptstrand. Man sieht, dass sich vor der Badezone breit und regelmäßig große Wellen aufbauen. Eindeutiger Hinweis auf eine Sandbank, hinter der das Wasser relativ flach ist, auf jeden Fall aber keinen Abflußkanal zum offenen Meer bildet.


Hier noch besser zu sehen: Es formiert sich eine  breite hohe Brecherwelle, die zeigt, dass sich darunter eine breite, quer zum Strand liegende Sandbank befindet.

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Der Atlantik ist kein Badesee

Immer wieder kommt es an der Atlantikküste zu gefährlichen Situationen, weil elementare Sicherheitsregeln für den Badebetrieb missachtet werden. Die ursprünglich bedeutendste Gefährdung unbedachter Badender geht von den baїnes (aus dem Gascognischen: kleine Becken) aus. Bei Flut sind sie nur für Eingeweihte erkennbar, bei Ebbe kann man im Meeresboden häufiger rillenartige Vertiefungen von mehreren Metern Breite sehen, die in unterschiedlichen Formen zum offenen Wasser hinlaufen und auf das Auftreten  dieser baїnes hinweisen. Die Gefahr, die von diesen baїnes ausgeht, rührt daher, dass die im Untergrund bestehenden Wasserbecken (baїnes) zur Seeseite hin von Sandwällen abgeschlossen werden, die plötzlich weggespült werden können, so dass das Becken mit dem Sog ähnlich wie bei einer Wasserspülung entleert wird. Ist das Becken klein, kann der entstehende Sog von geübten Schwimmern manchmal überwunden werden. Sind die Becken jedoch groß, haben auch körperlich starke und durchtrainierte Schwimmer keine Chance. Das Fatale ist, dass in den baїnes das Wasser oft ruhiger ist und damit Badegäste geradezu anzieht.

Grundlegende Empfehlungen:

Nur dort baden, wo von der Badeaufsicht abgesteckte Badezonen ausgewiesen sind.

Hinweise auf Gefahrenzonen unbedingt beachten: Rote Fahnen am Strand verweisen auf Gefahrenzonen.

Bei Gefahr keinesfalls in Panik verfallen, sondern um Hilfe rufen und ruhig und kräftesparend schwimmen, bis Hilfe herankommt oder der Sog aufhört und man selbst versuchen kann, wieder an Land zu kommen.

 

Neuerdings gibt es eine weitere Gefahr, die von Surfern ausgeht, die mit ihren Brettern oft in Badezonen hineingleiten. Überall dort, wo eine funktionierende Strandaufsicht besteht, wird das durch Ausweisen getrennter Surfzonen verhindert, aber dort, wo das nicht geschieht, kann es für Schwimmer gefährlich werden. Daher Empfehlung an Schwimmer: Keinesfalls in Zonen gehen, in den Surfbetrieb besteht!

  (J. Lestage: La plage n'est pas toujours de tout repos, in : SUD OUEST, 20. Juli 2009 ; Erweiterung und Ergänzung : UM, 20. Juli 2009))


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Eine Gefahr am Strand, die niemand unterschätzen


 sollte.



Munitionsfunde sind an den Küsten des Médoc, und hier besonders im nördlichen Bereich, leider immer noch möglich. Bei sachgerechtem Umgang ist die Gefahr von diesen explosiven Fundstücken ausgeht aber nicht so groß, das man in Panik ausbrechen müsste.




Und hier steht groß, was man tun sollte:
- keine Manipulatioen an dem Fund vornehmen, er ist gefährlich.
- den Räumdienst anrufen: tel. 02.98.89.31.31
- das Fundstück fotografieren
- die GPS-Position emitteln
-der Räumdienst kommt so schnell wie möglich

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So sieht ein Strandabschnitt bei Ebbe aus, den man bei Flut nicht zum Baden aufsuchen sollte: Im Untergund Hinweise auf viele baїnes


Hier dasselbe Phänomen, diesmal am Euronat-Nordstrand. Die von links nach rechts verlaufende Rinne ist bei höherem Wasserstand hochgefährlich.


Hinweise auf baїnes auch am Strand von Le Gurp außerhalb der Badezone.



So sieht eine korrekt abgesteckte Badezone aus: Badebetrieb bitte nur zwischen den blauen Fahnen!


So funktioniert eine baïne

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Vorsicht vor baïnes

Eine baïne (in der Sprache der Gascogne etwa: eine Wanne, Schüssel) ist ein höchst gefährliches Phänomen, das vor allem an den Küsten im Südwesten Frankreichs  zu beobachten ist. Für das Zustandekommen einer  baïne sind mehrere Faktoren verantwortlich: ein relativ hoher Unterschied des Meeresspiegels zwischen Ebbe und Flut, eine flache Neigung des Meeresuntergrundes und eine starke Dünung. Durch die Kräfte der Dünung wird der Sand des Meeresuntergrundes verlagert, so dass unter der Wasseroberfläche verborgene Becken gebildet werden, die senkrecht zur Küstenlinie, bis zu 100 m breit und bis zu 5 m tief sein können. In der Zeit ihrer Entstehung sind sie vom offenen Meer durch Sandbänke abgetrennt. Durch die Kräfte der Dünung werden diese Sandbänke häufig unterbrochen und der Inhalt einer Baïne entleert sich plötzlich und mit großem Sog in Richtung des offenen Meeres. Die dabei entstehenden Strömungen („sorties de baïnes“)  stellen die eigentliche Gefahr dar, die von den baïnes ausgeht. Experten raten, man solle in einer solchen Situation nicht versuchen, gegen den Sog anzuschwimmen, sondern durch Gesten, Rufe etc, die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich ziehen, damit Rettungskräfte auf die bedrohliche Situation reagieren können.

Die Zeit, in der die gefährlichen „sorties de baïnes“  hauptsächlich auftreten, sind die ersten drei Stunden der auflaufenden Flut (und nicht, wie manchmal behauptet wird, die Zeit des ablaufenden Wassers).

Diese Gefahren sind naturgemäß den verantwortlichen Behörden der Küstenregionen bekannt, die immer wieder versuchen, allzu wagemutige Strandbesucher vor ihrem Leichtsinn zu schützen. Dafür sind in erster Linie die 245 maîtres nageurs sauveteurs zuständig, die unterstützt von rund 500 ausgebildeten und zertifizierten Rettungsschwimmern an den Küsten des südwestlichen Frankreichs dafür Sorge tragen, dass das Strandvergnügen der zahlreichen Sommergäste kein schrecklichres Ende findet.

Dieses Ziel kann umso leichter erreicht werden, wenn sich alle Strandbesucher an einige wenige Regeln halten:

1.      Beachten der Farben der an den Badezonen aufgezogenen Fahnen (grün: keine Gefahr; orange: Vorsicht, rot: Badeverbot)

2.      Schwimmen nur in den durch blaue Fähnchen gekennzeichneten Bereichen

3.      Keine Fahne: Keine Strandüberwachung

Im letzten Jahr sind 14 Tote an den Stränden im südwestlichen Frankreich zu beklagen gewesen, davon 12 Tote, die sich außerhalb der bewachten Zeiten und außerhalb der überwachten Zonen in Wagnisse gestürzt haben, denen sie nicht gewachsen waren.

(UM 25. Juni 2007/ SUD OUEST, 25. Juni 2007)

 

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Peter Rieger: Die Badesaison rückt näher !

 

Alle Jahre ist es schon eine Pflichtübung auf die Gefahren des Wassers hinzuweisen. Trotzdem erleiden immer noch viel zu viele Menschen den Tod im Wasser. Ausser den üblich geltenden Baderegeln, die unter den angeführten Links zu finden sind,

 

http://www.dlrg.de/rund-um-die-sicherheit/baderegeln.html

 

http://www.wasserwacht-online.de/page18

  

sind an offenen Stränden weitere Punkte zu beachten.

 

Abhängig von Ebbe, Flut, Wind und den täglich veränderten Koeffizienten sind an unserer Atlantikküste stets unterschiedliche Bedingungen vorzufinden.

 

Deshalb, zuerst die üblichen Hinweise in Kurzform :

 

  • Der Atlantikstrand ist kein Schwimmbecken !
  • Gehen Sie bei roter Signalflagge niemals ins Wasser !
  • Baden Sie nur im überwachten Teil des Strandes !
  • Informieren Sie sich an den Infotafeln der Rettungsposten über die Baines und damit verbundenen Strömungen !
  • Folgen Sie den Anweisungen der Rettungsschwimmer !

 

Gerne übersehene Punkte :

 

·         Gehen Sie niemals unter Medikamenten-, Alkohol oder Drogeneinfluss in Wasser!

 

Der Kältereiz des Wassers in Verbindung mit Medikamenten-, Alkohol oder Drogen führt im schlimmsten Fall zu Bewußtsseinstörungen und damit verbunden zur Orientierungslosigkeit !

 

  • Sind Ihre Ohren in Ordnung ?

 

Eindringendes Wasser ins Mittelohr bei perforierten Trommelfellen führt zu Gleichgewichtsstörungen und ebenfalls damit verbunden zur Orientierungslosigkeit !

 

  • Sind Sie erkältet ?

 

Erkältungen führen häufig zu einer Blockade der Verbindung vom Mund-/Rachenraum in die  Nebenhöhlen und verursachen wegen fehlendem Druckausgleich zu erheblichen Kopfschmerzen und Schmerzen im Stirnhöhlenbereich.

 

 

Weiterführende detaillierte Erläuterungen

zu diesen Punkten finden Sie unter der Seite :

 

http://www.wasserwacht-online.de/page22 

 

 

Ein Tipp vor der Saison :

 

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht einen Rettungsschwimmerkurs zu besuchen ?

Im Kursprogramm sind nicht nur Elemente zur Rettung Verunglückter sondern auch zur Selbstrettung enthalten.

 

(Anmerkung der Redaktion: Peter Rieger besitzt seit 1965 den Lehrschein der DLRG.)

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Die Bearbeitung dieses von französsichen Behörden herausgegebenen Faltblatts verdanken wir Gerd Reinold (Übersetzung) und Axel Stottmeister (Technik und Montage).




 

 

 




 



 


Im Unglücksfall

Alarmieren sie die Rettungswacht oder betätigen sie den Notruf

 

 

Feuerwehr 18

Samu (Sanitätsdienst) 15

Europäischer Einheitsnotruf: 112

 

 

Wenn sie Schwimmunterricht wünschen,

wenden sie sich an die Schwimmmeister

(Badeaufsicht oder an Schwimmvereine)

 

 

Für weitere Informationen :

 

www.interieur.gouv.fr

www.insv.sante.fr

www.inpes.sante.fr

www.minefi.gouv.fr

www.pme.gouv.fr

www.jeunesse.sports.gouv.fr

www.securiteconso.org

www.pompiersdefrance.org

www.ffnatation.fr