Ragondins - Nutria


Ein Mitglied der Ragondin-Sippe, die weiter unten mehrfach abgelichtet ist, auf Landgang. Ganz trocken und ziemlich neugierig.


Immer noch trocken, aber noch neugieriger. Es gibt Warnungen, an die der Fotograf hier erst nach dem Fotografieren gedacht hat, die sagen, man solle den Ragondins besser nicht zu nahe kommen. Sie könnten Tollwut haben und dann unkalkulierbar reagieren, was gar nicht lustig wäre. Hier ist aber alles gut gegangen.
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Rückenansicht, nur möglich bei entspannter Grundhaltung



Kehrtwendung, auch ohne Stress


Überraschung. Man beachte die zierlichen Vorder- und die mächtigen Hinterpfoten und ihre Schwimmhäute. Klar, dass man mit solch einer Ausstattung im Wasser kaum jemand zu fürchten hat.

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Zwei tagaktive ragondins beim Landgang. Eigentlich ziehen sie und ihre Artgenossen die Dämmerung für die Futtersuche vor. Hier droht, direkt neben der RD 1215, offensichtlich auch tagsüber keine Gefahr, und wenn, dann ist man nur ein paar Sprünge vom Wasser und dem schützenden Bau entfernt. (Mehr Informationen zu den ragondins unten auf dieser Seite)


Ein ziemlich ausgewachsenes Exemplar. Die Flecken auf dem Fell sind aufnahmetechnischen Ursprungs - Gräser und Schilf, das partout nicht aus dem Weg gehen wollte .


Zwei ragondins sind aus Sicht des Fotografen allemal besser als einer.



Und vier sind noch besser als zwei, richtig?



Für Porträts ist allerdings Konzentration auf Individuelles angesagt.



Auch ragondins balgen gern; wie zu beobachten war, auf ziemlich sanfte Weise.


Auch junge ragondins haben Tischmanieren, die sich zeigen lassen. Von dem Grashalm in der linken Vorderpfote ist nicht mehr viel da, aber manierlich sieht es doch aus.


Irgendwann reicht die Fotografiererei. Abgang zum Mittagsschlaf in Richtung Bau auf der anderen Seite des Grabens.

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Bei normalem Wasserstand sind diese Eingänge nicht zu sehen, da sie dann unter Wassser liegen. Nur bei längerer Trockenheit kommen sie zum Vorschein. Ob die Bewohner zu Hause sind, ist nicht festzustellen

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Ein Nutria. Mancherorts sagt man auch Bisamratte, was allerdings nicht korrekt ist. Im Französischen ist die Sache einfacher: Da ist das ein ragondin.


Der dem Betrachter zugewandte Rücken ist kein Zeichen fehlender Kinderstube. Hier ging der Fotograf so vorsichtig zu Werke, dass er nicht bemerkt wurde. Dabei kam ihm unzweifelhaft zugute, dass ragondins nicht wissen, was man mit Teleobjektiven anstellen kann.

Gemäßigte Seitenansicht, aber keine Zeit für einen Fototermin. Hier ist Fressen angesagt.


Vorsicht ist doch wohl besser. Man macht sich nicht aus dem Staub, schreitet aber zu konsequenter Schwimmaktion.


Man kann noch zwei bis drei Gänge drauflegen.


Verlassen des öffentlichen Bereichs



Vorhang runter, man will schließlich nicht gestört werden.


Entgegen einer vor einiger Zeit von uns aufgestellten Behauptung ist es nicht einerlei, ob man diese Tiere ragondins, Nutria oder Bisamratten nennt. Tatsächlich sind ragondins nämlich Nutrias, während Bisamratten rat musqué zu rufen sind, die zwar zur Verwandtschaft der ragondins zählen, aber eine etwas andere Familiengeschichte haben, die wir hier nur andeuten wollen. Entscheidender Unterschied ist ihre Herkunft aus Nordamerika, während die Vorfahren der ragondins aus Südamerika stammen. Beide gehören aber nicht ins Médoc. Die ragondins sind einst von gewinnorientierten Pelztierzüchtern nach Europa geholt worden, weil  Nutriafelle eine Zeit lang gut abzusetzen waren. Nicht ganz geklärt ist, wie die Tiere aus den Pelztierfarmen ins Freie gelangten. Die ersten haben wohl ein Loch in ihrem Käfig genutzt, danach sind aber, als der Absatz der Felle stockte, klammheimlich viele Tiere freigelassen worden. Und jetzt sind sie in aller Freiheit eine Plage, weil sie Böschungen und Deiche mit ihren umfangreichen Bauen durchlöchern und damit in ihrer Stabilität gefährden.

Und jetzt noch ein paar Bilder:

Demonstration für elegantes Schwimmen. Gut zu sehen, dass der Schwanz eine beträchtliche Länge hat und beim Schwimmen eine richtungsstablisierende Funktion hat.


Schwimmpause, dafür Beobachtungsposition. Man weiß bei Fotografen nie, ob die wirklich nur Bilder machen wollen.


Angesichts weiter unklarer Bedohungslage Stellungswechsel


Optimale Kombination aus guter Beobachtungsstelle verbunden mit der Möglichkeit zum schleunigen Rückzug an den heimischen Herd


Auch so sieht man noch genug.