Camping in den 80er Jahren


Euornat-Gebühren für das Jahr 1980. Manches war damals scheinbar billiger. (Zur Umrechnung: 1 Euro etwa 7 Francs). Wenn man Einkomnmen und Kaufkraft berücksichtigt, kommen allerdings nostalgische Gefühle nicht zum Durchbruch.


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Wald-Camping 1980


Euronat-Camping im Naturzustand. Damals (1980) standen die Zelte wirklich noch im Wald. Der Orkan 1999 hat die meisten der hier sichtbaren Bäume entwurzelt oder abgeknickt.



Ein Wohnwagengespann auf der Strandstrasse. Das war in den 80er Jahren möglich und erlaubt, weil dort eine Aire d'attente (Wartezone) eingerichtet worden war, auf der man, zwar ohne Zugang zu Sanbitäreinrichtungen, stehen konnte.



Ein Mietmobilhome in den frühen 80er. Man beachte den dichten Baumbestand, von dem nach dem Orkan des Jahres 1999 vieles verschwunden ist.


Auch wenn das Fischaugenobjektiv den Eindruck noch zusätzlich verstärkt: Der Campingplatz war in Euronat in den 80er Jahren während der Ferienzeit immer randvoll. Ohne Reservierung hatte man kaum eine Chance. Wer nicht reserviert hatte, konnte, wenn er Glück hatte, auf der Aire d'attente (Wartezone, eingerichtet auf der Strandstraße) ein paar Tage zuwarten, bis ein Stellplatz frei wurde. Wer Pech hatte, wurde auf einem Campingplatz im Hinterland (meist Tastesoule) untergebracht.


Einer der großen Vorteile des Campinggeländes in Euronat ist hier zu sehen: Da das Gelände so groß ist, hatte man weite Abstände zu den Nachbarn, zumindest nach hinten.


Wer Lust und Zeit hatte, konnte nach dem Ende der Reservierung  noch ein paar Tage auf der Strandstraße zubringen (wenn die nicht als Wartezone belegt war).


Da der Begriff Dünenschutz noch auf seine Erfindung wartete, nutzten die Camper von der Strandstraße das Vorfeld. Direkteren Zugang zum Strandbereich gab es vorher und nachher nirgends. 

Der erste Magedburger, der mit Fahrzeug Ferien in Euronat machen konnte. Aufgenommern im Juli 1991 auf der Strandstraße.