Médoc-Tierwelt: Kleingetier


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Ein Sechs-Fleck-Widderchen, ein Schmetterling, auch wenn es zunächst nicht so aussieht. Mehr: Klick:

Wespe gegen Bockkäfer


Ein Bockkäfer, vielleicht ein Schusterbock (monochamus sutor)

Dasselbe Exemplar, der rechte Fühler ist wohl durch einen Unfall verkürzt. Während der Vorarbeiten für eine weitere Aufnahme flog der Käfer davon, kam aber nicht weit, weil er nach wenigen Metern von einem anderen Insekt im Flug attackiert und regelrecht zum Absturz gebracht wurde.

Hier ist der Angreifer, der kurz nach der Attacke auf den Bockkäfer nicht weit von dessen Absturzstelle landete. Wir konnten nur diese eine Aufnahme machen, dann waren Käfer und Angreifer entschwunden. Wir vermuten, dass das Bild eine Wespe zeigt, freilich keine der gängigen Arten. Wenn in unserer Leserschaft Expertenwissen vorhanden ist, das Erhellendes zu den drei vorstehenden Bildern vermittelt, schreiben Sie uns bitte eine eMail (UMarwedel@t-online.de).




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Eine Perleidechse. Die erste, die wir in diesem Jahr zu Gesicht bekamen.  Durch Vergleich von Größe und Zeichnung sind wir recht sicher, dass wir bisher vier verschiedene Vertreter dieser Art in Euronat fotografieren konnten.
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Überraschend und klein: eine junge Schildkröte, gefunden am 18. April 2011 in Euronat.

Die junge Schildkröte ist eine europäische Sumpfschildkröte (emys orbicularis). Dass sie im Euronat-Gelände gefunden wurde, gibt Anlass zu mancherlei Fragen. In unmittelbarer Nähe des Fundortes befinden sich Voraussetzungen, die das Überleben dieser Sumpfschildkrötenart möglich machen. Erwachsene Tiere werden bis zu 20 cm lang (Panzerlänge), es gibt aber eine erhebliche Variationsbreite. Vertreter dieser Art fressen alles, was Fleisch ist, gelegentlich nehmen sie auch Pflanzliches zu sich.




Großaufnahme: Man sieht, auch bei Schildkröten funktioniert das Babyschema.


Beachtlich langer Schwanz, typisch für ganz junge Tiere.


Nochmal zum Größenvergleich: Hinter der Schildkröte liegt eine trockene Kiefernnadel, eine weitere am rechten Bildrand.

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Ein Feuersalamander in ungewohnter Umgebung. Er wurde um Silvester 2010 am Strand von Euronat entdeckt und aufgenommen. Nicht nur sein Auftreten am Strand ist ungewöhnlich, er ist auch in einer Jahreszeit unterwegs, in der Feuersalamander eigentlich frei haben und Winterruhe halten können.
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Eine Perleidechse, vielleicht eine Verwandte der im letzten Jahr beobachteten Artgenossin. Wie man sieht, durchaus nicht uneitel und bereit, sich geschickt in Szene zu setzen. Perleidechsen sind die größten in Europa frei lebenden Eidechsen. Sie können bis zu 60 cm Gesamtlänge erreichen. Im Vergleich zu ihren kleineren und schmuckloseren Verwandten, den Mauereidechsen, leben sie auf recht großen Füßen.



Demonstration der Gesamtlänge. Nach unseren Ermittlungen gut 40 cm. Dass der Schwanz gegen Ende hin farbloser wird, ist normal.



Auch so gut ins Bild zu setzen


Halbprofil


Züngeln kurz vor dem Abgang.