Bunker vor Le Gurp


Innenansichten



Viele der Bunker an den Stränden des Médoc sind entweder unzugänglich gemacht worden, indem die Eingangstüren bzw. -Öffnungen zugemauert worden sind. Bei den Bunkern vor Le Gurp, die zum Teil lange oben auf der Düne im Sand vergraben waren, ist dies nicht geschehen, daher kann man Einblick nehmen in das, was von der inneren Ausstattung der Bunker noch zu sehen ist.


Überblick über den Innenraum


Abgetrennter Raum im linken Teil, einst für die Lagerung von Munition bestimmt. Die Decke ist mit mächtigen und dicht gelegten Eisenträgern verstärkt, die den Innenraum schützen sollten, falls eine Bombe direkt auf die Decke gefallen wäre. Ohne die Eisenträger wäre in solch einem Fall die Decke unter Umständen eingestürzt, mit den Trägern wären allenfalls Splitter durch die Trägerlage gefallen.



Etwas anderer Blickwinkel auf den Munitionsraum. Hier und auch andere Stellen haben sich in den Wänden Holzleisten erhalten, auf denen einst die Wandverkleidungen befestigt waren. Diese bestanden aus einer Heraklitplatte direkt auf dem Beton, vor die eine Asbestplatte gesetzt wurde.


Die rechte Seitenwand. Auch hier sind die Holzleisten noch zu sehen.
Zu sehen sind auch Reste der Zwischenwand, die den Bunker unterteilten. Wie diese Wand zerstört worden ist, ist nicht auszumachen, wahrscheinlich ist nach dem Krieg eine Sprengung gemacht worden.


Eine Schießscharte oder das, was von ihr übrig geblieben ist. In allen Bunkern, die geschlossene Innenräume hatten, sicherten Schießscharten, die durch bewegliche massive Schieberiegel verschlossen werden konnten, den Zugang nach innen.