Euronat Spiegelinstallation 2010

Ohne Zweifel ein Höhepunkt der diesjährigen Saison ist die Spiegelinstallation von Pi Rossari. Der Künstler hat, mit dem Einverständnis der Euronat-Direktion aber auf eigene Kosten, diese Installation zusammengestellt und Anfang August in den Dünen zwischen dem Haupt- und dem Südstrand in Euronat platziert. Abgesehen von dem finanziellen Aufwand und dem Krafteinsatz bei der Aufstellung des Spiegel in dem losen Dünensand bedarf die Anlage einer täglichen Pflege. Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, dass wir ein Gespräch mit dem Künstler führen konnten, das unseren Respekt noch vergrößert hat.
Pi Rossari plant in diesem Jahr noch eine weitere Installation in Euronat, die in den ersten Septembertagen realisiert werden soll, wenn alles so läuft, wie der Künstler das erhofft.
Auch für das nächste Jahr gibt es schon Pläne, wieder in Euronat. Hoffen wir, dass aus den Plänen Wirklichkeit wird.
(Wir haben eine eigene Seite für diese Spiegelinstallation eingerichtet, auf der wir die letzten Bilder ganz oben stehen haben. Wir werden demnächst eine zweckmäßigere Neuanordnung vornehmen, die sich inhaltlich anbietet.)


Der Künstler bei der Verstärkung der Basis seiner Installation nach einem richtig stürmischen Tag, der den Spiegeln aber nichts anhaben konnte.


Auch wenn die Statik standhielt, das in der Luft herumfliegende Salz hat sich kräftig auf den Spiegeln abgesetzt und ihre Brillianz deutlich gemindert. Abhilfe: tägliches Spiegelputzen, einerlei, ob es gestürmt hat oder nicht. Wir haben zugeschaut und auf die Uhr gesehen: rund eine Stunde Arbeit allein für das Polieren der Spiegel.


Ein Glücksfall für den Fotografen; Spiegel sind immer gut für Effekte, die man sonst nicht bekommt.



Nicht gestellt


Der ursprüngliche Glanz der Spiegel ist wieder da.


Test, ob der neu befreite Glanz auch beim Sonnenuntergang funktioniert. Sieht so aus, aber bei Sonnenuntergängen am Atlantik weiß man erst nachher, ob alles bis zum Ende geklappt hat.


Bis hierhin alles vorbildlich und musterhaft. Hier der Moment, in dem die Sonne aufsetzt. Es zischt so, wie die Physik es vorschreibt.


Jetzt kann nicht mehr viel passieren.


Mustergültig bis zum letzten Augenblick.

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Die Spiegel in den Dünen bei Nachmittagssonne


Tiefstehende Frühabendsonne


Vorbereitungen zum Sonnenuntergang


Noch einen Schritt weiter


Der Sonnenuntergang scheitert, zumindest für die Fotografen. Urplötzlich und ohne Vorwarnung ist die Wolkenbank am Horizont da, die schon so manchen hoffnungsvollen Sonnenuntergang um den zischenden Höhepunkt gebracht hat. Macht nichts, wir kommen wieder.




Unerklärlich, zunächst zumindest.


Himmel und Wellen


Ein raffiniert aufgestelltes Spiegelsystem in einer Düne wirft Bilder zurück, auf die man an dieser Stelle nicht gefasst ist.



Dauernd wechselndes Programm. Garantiert.



Stimmt, oder?