Euronat-Nachsaison 2010


Spuren am Strand


Am 27. Oktober 2010 am Nordstrand in Euronat entdeckt. Ein Gewimmel von Spuren, insgesamt rund 15 verschiedene Trittsiegel. Da die Tiere nicht mehr vor Ort waren, konnten wir nicht fragen, ob sie vielleicht Wildschweine waren.


Jetzt ein paar Großaufnahmen


Die Spuren kamen alle direkt vom Wasser her und liefen in Richtung Düne. Dem Anschein haben die Tiere ein Bad genommen.





Hier scheint uns der Wildschweinverdacht besonders begründet.


Und hier auch


Wenn wir eine kompetente Bestätigung oder auch Berichtigung für die Zuordnung der Spuren bekommen, werden wir unsere Leser informieren.
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Weitere Eindrücke von der Strandsituation nach dem Sturmfluten vom 8. bis 10. November


Der Abstand zwischen Dünenkante und Bunkern wird größer.




Der Fuß der Dünen ist zur Steilküste geworden.




Hier noch deutlicher



Eine Kiefer, die plötzlich in der Luft wurzelt.


Derselbe Befund.


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Die Bunker vor dem Nordstrand



Der Hauptstrand, Blick nach Norden


Das, was von der Hütte der Surfschule zurückgeblieben ist. Kein Sturmschaden, sondern ein regulärer Abbau mit anschließendem Abtransport. Wie man sieht, mit geringen Rückständen.

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Der Südstrand nach und vor den Sturmfluten vom 8. bis10. November 2010




Die Hütte oben auf dem Südstrand, wieder bedrohlich nahe an der Dünenkante



Der Strand südlich von der oben gezeigten Hütte. Die Sturmfluten vom 8. - 10. November haben der Düne schwer zugesetzt.


De Dünenbereich des oberen Bildes am 26. Oktober 2010.


Derselbe Dünenbereich aus anderer Perspektive im Juni 2010.


Derselbe Dünenbereich aus fast derselben Perspektive wie das obere Bild im Juni 2009
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Unerwünschte Gäste


Bislang konnte man gegen Gäste in Euronat, auch die, die man nicht mochte, manches sagen, aber nicht, dass sie Schweine waren. Die Gäste, die ungebeten und ungezügelt hier in Europe, av. du Portugal am Werk waren, waren aber welche, Wildschweine nämlich.



Hier und auf dem Bild darüber zeigen die Spuren, dass das Unterste nach Wildschweineart nach oben gekehrt wurde, sehr zum Nachteil der einstmals intakten Gartenlandschaft.




Wildschweine neigen zur Gründlichkeit. Wenn sie etwas umwühlen, dann bleibt nichts, so wie es vorher war. Für Betroffene und Betrachter stellt sich die Frage: Muss man alles, was natürlich und unverfälscht ist, auch gut finden?
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Neue Gäste


Nachdem der Touristenstrom abgeebbt ist, trauen sich auch Gäste, die sich sonst scheu zurückhalten, zur Rezeption.


Man sieht: von Scheu keine Spur. Man  hat sich richtig herausgeputzt. Kann man auch. Solch einen Kopfputz hat nicht jeder vorzuweisen.
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Euronat-Strand Ende Oktober


Blick von Süden auf den Südstrand


Eisenhaltiges Süßwasser am Südstrand


Test auf Bekömmlichkeit: Bestanden. Nur, wird man auf Dauer davon innerlich rostig?


Erwärmendes


Strandgut


Spur im Sand, nur von wem?
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Rätselhaft! Wer hat Zeit, Geduld und Geschick, an manchen Tagen unzählige Kreisbogenfragmente in den Dünensand zu zeichnen?



Die Zeichner sind, wie hier zu sehen, auf den Boden drückende Grashalme, die vom Wind bewegt werden und dann das tun, was auf dem oberen Bild mehrfach zu sehen ist.
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Es ist noch warm in Euronat., feucht war es auch, was machen da Pilze? Klar, sie wachsen, spriessen  und warten darauf, dass sie gesammelt werden. Das ist denen auf dem Bild oben schon geschehen. Guten Appetit!
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Anschlag auf einen Korkensammeleimer? Sieht ganz so aus.



Entwarnung. Der Bösewicht ist gestellt und verhaftet. Ob man vielleicht zum Tragen von Helmen unter Kiefern übergehen sollte?
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Ein Prachtexemplar von Parasol. Essbar. Eindeutiges Indiz für Nachsaison.
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Strandansichten vom 21. Oktober



Eindeutig mehr Steine als Besucher am Strand, aber immerhin.


Die Logenplätze oben am Haupstrandabgang sind noch belegt.



Auch Kinder waren noch unterwegs.


Jetzt hat die Sonnenuhr das, was sie braucht, aber bei den herrschenden Lufttemperaturen wird ihr nicht mehr richtig warm.
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Das erste Opfer des Winterprobelaufs in Euronat. Eine Dahlie, die eigentlich noch blühen wollte. Jetzt kann sie nur noch belegen, dass Dahlien nicht frostfest sind.
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Ein Reh in Euronat. Nichts Besonderes also. Auffällig jedoch, dass es sich, kaum dass die Saison vorbei ist und viele Bewohner aus Euronat  heimatliche Gefilde aufsuchen, so frei in der Nähe der Häuser zeigt. Wahrscheinlichste Erklärung: Es erkundet die Gegebenheiten, um im Winter alles das abzufressen, was man am liebsten im Frühjahr wiedersähe.

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Zumutbar?



Kaum hat sich die Aufregung um die Unterbrinung von  Laubfröschen in Vogelhäuschen gelegt, da erreicht uns dieses Bild. Es ist in Amérique du Nord entstanden und zeigt einen weiteren Vertreter der Spezies Laubfrosch. Dem ist eine Gießkanne als Wohnung angedreht worden. Er hat sie notgedrungen angenommen, weil der Markt für laubfroschgerechte Komfortunterkünfte derzeit leer ist.
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Noch ein Beleg für das Ende der Saison


Nachdem die Vögel ihre sommerliche Geschäftigkeit eingestellt haben, gehen sparsame Euronat-Bewohner dazu über, leerstehenden Wohnraum für die kühle Jahreszeit unterzuvermieten. Soweit in Erfahrung zu bringen war, wird diese Idee vornehmlich in Teilen von Afrique praktiziert.
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Strandbefunde Anfang Oktober


Herbstliche Bunkermelancholie


Ein weitgereister Stamm mit bestens herausgearbeiteten Jahresringen. Eine Freude für alle, die daraus exakte Chronologien ableiten können.


Eine aufgefrischte Sonnenuhr, der es zum Aufnahmezeitpunkt an dem für ihre Spezies wesensbestimmenden Betriebsstoff mangelte.
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Abendstimmung nach dem ersten Herbststurm, der kein Unheil angerichtet hat und glimpflich durchgezogen ist.

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Auch die Mülltonnen machen nachsaisonkonform mit und versammeln sich sippenweise an den Eingängen der Dörfer.
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Die Gesichts- und Fahrzeugkontrolle am Euronat-Eingang wird seit einiger Zeit von der B-Mannschaft durchgeführt. Man ist für Bestechungsversuche empfänglich, verlangt aber professionelles Kraulen oder Leckereien gehobener Art.
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Zwischen dem Nordstrand von Euronat und Le Gurp wurde eine Lederschildkröte angeschwemmt, die schon längere Zeit im Waser getrieben hat. Ein sehr großes Tier, wie nicht nur der Größenvergleich mit Jule zeigt, die gemeinhin zu den größeren Hunden gezählt wird.


Wir haben gemessen und festgestellt, dass der Panzer der Schildkröte 1,40 m lang ist.


Lederschildkröten leben in tropischen Gewässern, sind aber auch schon in gemäßigten Breiten lebend beobachet worden. Sie können ihren Hals nicht in den Panzer einziehen wie die meisten ihrer Verwandten. Sie werden bis 900 kg schwer.
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Fotobeute vom 25. September 2010


Obwohl der Wind nur mäßig blies, mächtige Wellen.


Das Häuschen oben auf der Düne am Südstrand nach Abzug der Strandüberwachungsmannschaft.


Das Café am Südstrand dämmert der Winterruhe entgegen.


Die Volleyballer vom Südstrand laufen zu unerwarteter Spätform auf. Keine Spur von kommendem Winterschlaf.


Der Ort, an dem die Spiegelinstallation gestanden hat. (Wenn Sie sich erinnern wollen, wie es hier aussah, als die Spiegel noch da waren, dann klicken Sie hier.)


Und hier die von den Naturgewalten schon deutlich mitgenommenen Sandskulpturen. (Für einen Blick auf die Sandskulpturen in vollem Glanz klicken Sie hier.)
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Das Euronat-Zentrum am frühen Abend des 24. September 2010


Im Pescado Loco ist nichts mehr los. Die Tische sind eingeräumt. Auch sonst: alles startklar zum Winterschlaf.


Noch geöffnet: Die Quincaillerie. Allerdings wenig Zulauf.



Schon geschlossen: das ehemalige Petit Café, in dieser Saison FredetDamien


Noch geöffnet: L'Orée des Pins und der Traiteur. Die kleine Échoppe de la mer ist schon leergeräumt.
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Auch an diesem Bild ist zu sehen: Der Sommer ist vorbei. Die Birnenreife hingegen verspricht Gutes, besonders wegen des dezenten Pinienaromas aus der Umgebung.

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Bilder vom 29. und 30. August 2010



Das Preisschild spricht eine eindeutige Sprache. Man muss sich bescheiden und die Leute anziehen, die noch unterwegs sind.


Das Schwimmbad zeigt sich von der leicht ermüdeten Seite. Der Rasen freut sich bestimmt auf entspanntere Zeiten.


Auf den Volleyball- und Bolzfeldern, die in diesem Jahr anstelle einiger altersschwach gewordener Tennisplätze angelegt worden sind, geht es vergleichsweise ruhig zu. Schuld daran war aber eher die Mittagszeit, in der die Aufnahme entstand.



Blick vom Nordstrand nach Le Gurp. Überschaubar gelichtete Verhältnisse am Strand.



Blick vom Euronat-Nordstrand in Richtung Le Gurp. Alles in Ordnung, scheinbar.


Leichte Kopfdrehung Richtung Euronat-Hauptstrand. Ein deutlich anderes Bild. Schuld war der letzte Sturm, der  einiges losgewirbelt und an einigen Strandabschnitten deponiert hat. Weite andere Strandpartien waren absolut algenfrei.



dto.



Hier wieder sehr lichte Algenablagerungen



Der Bewachtungsposten am Südstrand. Rechts unter der weiß-blauen Fahne der sand- und wasserfeste Rollstuhl, der seit diesem Jahr an den Stränden  von Euronat und Le Gurp ausgeliehen werden kann. Er ist hier gerade nicht im Einsatz.

           
Es gibt Dinge, für die gibt es keine Saison, weil sie ganzjährig ausgeübt werden. Wie z.B. Wassersport für seefeste Hunde.

 

Rückkehr zum festen Ufer nach erfolgreicher Wasserarbeit.


Außer dem mit Absicht erbeuteten Holz sind unbeabsichtigt einige Liter Wasser mitgekommen.


Gut, dass man das mit dem Wasser schnell erledigen kann.


Auch wenn die Frisur noch ramponiert ist, es gibt Wichtigeres zu erledigen. Buddeln wir es aus.