Einst und jetzt: Bordeaux

Die Allée des Tournys



Die Allée de Tourny: oben vor Einführung der Straßenbahn in Bordeaux, also etwa um 1880, unten 2016


Das Monument aux Girondins




Das südliche Wasserbecken des Denkmals, oben um 1900 unten im Jahr 2013. Zwischen beiden Aufnahmen waren die Brunnefiguren für rund vier Jahrzehente verschwunden. Sie wurden im Zweiten Weltkrieg im Auftrag der deutschen Besatzungsmacht abgebaut, um eingeschmolzen zu werden. Auf dem Weg in die deutschen Hochöfen veschwanden die Figuren jedoch auf geheimnisvolle Weise und tauchten erst in der 80er Jahren wieder auf.


Das Hôtel de Ville, Palais Rohan



Zwei Ansichten des heutigen Rathauses von Bordeaux. Oben aus dem Jahr 1845, unten eine Aufnahme aus dem Jahr 2014.
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La Grosse Cloche


Zweimal La Grosse Cloche, links Anfang des 20. Jahrhunderts, rechts 2013

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Cathédrale St. André




Zweimal die Cathédrale Saint-André. Oben kurz vor 1900, unten im Jahre 2013.

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Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Turm der Kirche Saint Michel. Links um 1920, rechts 2011.
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Die Kirche Saint Michel, oben um 1920, unten im Jahr 2011

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Zweimal das dem Grand Théâtre in Bordeaux gegenüberliegende Hotel. Oben um 1910, unten 100 Jahre später.

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Zweimal der Cours de l'Intendance, der am Theater, das am rechten Rand der alten Postkarte zu erkennen ist, beginnt und sich von der Garonne weg zur Innenstadt erstreckt. Die obere Aufnahme ist ca. um 1910 entstanden, die untere ist 100 Jahre jünger.

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Zweimal der Tour Pey Berland, der zur Kathedrale Saint André gehört. Links Zustand um 1900, rechts exakt 2010
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Das sogenannte Palais Gallien




Das Palais Gallien muss seit Jahrhunderten unter falschem Namen leben, denn es ist einst weder ein Palast gewesen, noch hat es etwas mit dem Kaiser Gallienus zu tun. Tatsächlich handelt es sich um die Reste des einstigen Amphitheaters aus der Römerzeit. Es ist der größte erhaltene bauliche Überrest aus dieser Zeit in Bordeaux. Hier zu sehen zweimal der Blick vom Inneren des Gebäudes auf einen der Hauptzugänge. Im unteren Bild ist der Boden bis zum Niveau der Römerzeit abgetragen worden.





Nochmal Palais Gallien. Der Eingang, der oben von innen zu sehen war, jetzt von der Außenseite. Auch hier ist der Boden innerhalb der Ruinen auf das antike Niveau abgetragen worden.

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Hafenansichten


Der Port de la Lune vor 1900. Es gibt noch keine Kaianlagen. Die Schiffe  (hier noch allesamt Segelschiffe) ankern mitten in der Garonne und werden über flachgehende Gabarres geleichtert.


Vor 1930. Kaianlagen und Hangars haben den Hafenbetrieb mechanisiert und leistungsfähiger gemacht.

Nach 1930. Links die Place de la Bourse


Blick von der Esplanade des Quinconces auf den Port de la Lune, der eigentlich gar kein Hafen mehr ist. Die Kais sind zur Fußgänger- und Radfahrerzone geworden, die Kräne sind allesamt verschwunden, und  die einstigen Hangars, haben, soweit sie überlebt haben, neue Aufgaben übernommen, die mit dem Hafenbetrieb nichts mehr zu tun haben.


Etwa dieselbe Perspektive, auch hier geht der Blick flussabwärts.
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Kaianlagen und Hangars um 1930 flussaufwärts. Im Hintergrund der Pont de Pierre.


So sieht man heute auf den Pont de Pierre flussaufwärts. Der Blick wird nicht  mehr durch Hafengerätschaften eingeengt.
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Die Halle des Bahnhofs Saint-Jean. Oben um 1910, unten 2010

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Zweimal das Grand Théâtre, oben um 1930, unten 2010
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ganz oben Allée de P Tourny (links) und Cours du 30 juillet (rechts) um 1925, darunter Cours du trente juillet (oben) um 1935 , ganz unten Cours du trente juillet im Jahre 2010
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Zweimal Monument des Girondins, oben um 1910, unten 2010




Eine der beiden Figurengruppen seitlich am Monument des Girondins, oben ca. 1910, unten 2010.
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Oben die colonnes rostrales auf der Esplanade des Quinconces mit Hafenhintergrund um 1920, unten im Jahre 2010 dieselben colonnes, jetzt ohne Hafenperspektive.
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Oben das Hôtel de Ville um 1900. Unten dasselbe Gebäude im Jahre 2010. Der große Schatten von links stammt von der Cathédrale Saint-André. Der Kirchenvorplatz ist heutzutage plattiert und den Fußgängern vorbehalten. Auf dem oberen Bild sind Straßenbahnschienen zu sehen, die eine interessante Besonderheit aufweisen. Die Stromabnahme erfolgt über eine in den Boden eingelassene Stromschiene. Von der Idee her vergleichbar mit der modernen Tram, in der Ausführung aber einfacher.

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Oben die Place de la Bourse um 1900. Unten derselbe Platz im Jahre 2010. Auch wenn die bauliche Komposition nicht berührt wurde, gibt es doch eine Menge kleinerer Veränderungen.

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Oben der Pont de Pierre um 1900 vor Straßenbahn- und Autoverkehr, unten dieselbe Brücke im Jahre 2010

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Zweimal Porte des Salinères, oben ca. 1910, unten 2010

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Die Porte du Palais vor dem 1. Weltkrieg


Dieselbe Porte um 2010

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Oben: Gare Saint Jean um 1910, unten: 2010