Rauchmelder 

In Frankreich müssen Rauchmelder in allen Wohnungen installiert werden. Das ursprünglich vorgeschriebene Datum, bis zu dem die Rauchmelder eingebaut werden sollten, war der 9. März 2015, doch ist angesichts bestehender Lieferengpässe eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2016 eingeräumt worden.

Die Rauchmelder, die den Anforderungen des Gesetzgebers in Frankreich genügen, müssen auf dem Gehäuse das Zeichen CE zeigen und sie müssen der Norm NF EN 14604 entsprechen, wobei bei Geräten, die außerhalb Frankreichs gekauft wurden, die beiden ersten Buchstaben anders lauten können.

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Rauchmelder, sofern vorhanden, vor dem 9. März 2015 eingebaut sein oder es sollte ein Kaufvertrag unterschrieben sein für ein solches Gerät. Kontrollen seitens der Behörden sind nicht vorgesehen, doch muss bei neuen Mietverhältnissen entweder der vorhandene Rauchmelder vermerkt oder darauf hingewiesen werden, dass die notwendigen Schritte seitens des Vermieters unternommen worden sind, um den geforderten Rauchmelder bis zum 1. Januar 2016 anzubringen.

Wenn ein Rauchmelder installiert worden ist, ist dies der zuständigen Gebäude-Versicherung anzuzeigen.

Das geht mit folgendem kurzen Text:

 

Je soussigné (nom, prénom), détenteur du contrat n° (numéro du contrat d'assurance) atteste avoir installé un détecteur de fumée normalisé au (adresse) conforme à la norme NF EN 14604.

Fait à (lieu), le (date)

Signature

 

Wenn ein Rauchmelder installiert ist, kann der Versicherer eine Reduzierung der Versicherungsprämie gewähren. Hier besteht also Handlungs- und Verhandlungsbedarf.

 

Obwohl nicht explizit vom Gesetzgeber angesprochen, ist davon auszugehen, dass die Vermietung von Ferienwohnungen gleichzustellen ist mit der Vermietung einer Wohnung über einen längeren Zeitraum

Pro Wohnung ist ein einziger Melder ausreichend, wenn sich die Räume auf derselben Etage befinden, ansonsten muss pro Etage ein Rauchmelder eingebaut werden. Der Anbringungsort sollte so hoch wie möglich gewählt werden, doch nicht in Küchen oder Badezimmern, da dort Dämpfe auftreten können, die möglicherweise zu Fehlalarmen führen.

Beim Kauf sollte man nicht unbedingt zu den billigsten Angeboten greifen, da die häufig Einsparungen an Stellen vornehmen, die nicht sichtbar sind, aber die Funktionssicherheit der Geräte beeinträchtigen können.

Es gibt Geräte, die mit konventionellen Batterien betrieben werden, die eine Funktionssicherheit gewährleisten, die in der Größenordnung von ein bis zwei, vielleicht auch drei Jahren liegt, und es gibt Geräte, die mit Lithiumbatterien bestückt fünf oder gar zehn Jahre durchhalten. Hier sollte man nach Abwägung der Kosten entscheiden, wobei zu berücksichtigen ist, dass Geräte mit Batterielaufzeiten von fünf oder zehn Jahren nach dieser Zeit erneuert werden müssen, weil die eingebauten Batterien nicht gewechselt werden können.

Neben der Entscheidung über die Lebensdauer der Batterien ist zu überlegen, ob man Rauchmelder kauft, die über Funk miteinander verbunden werden können. Das kann zweckmäßig sein in Gebäuden mit Kellern und Räumen, die sich über mehrere Etagen erstrecken. In Euronat scheint das aber keinen Vorteil zu bringen, da die Alarmsignale, die im Ernstfall von den Rauchmeldern ausgehen, so laut sind, dass sie wohl kaum überhört werden.

Gleichwohl ist zu überlegen, ob man statt des pro Wohnung vorgeschriebenen einen Rauchmelders mehrere installiert Auch hier muss im Einzelfall entschieden werden.

 

Die Geräte, um die es geht, heißen in Frankreich détecteur avertisseur autonome de fumée (DAAF), détecteur de fumée reicht auch.

 

Die vorstehend Information ist ein Überblick. Für mehr und detailliertere Informationen:

 

http://droit-finances.commentcamarche.net/faq/4931-detecteur-de-fumee-obligatoire-ce-que-dit-la-loi#date-limite