Wassergetier

Riesenhai


Riesenhaie sind nach dem Walhai die zweitgrößten Fische der Erde. Sie können bis zu 12 m lang und bis zu 4 Tonnen schwer werden. Sie ernähren sich von Plankton. Größere Lebewesen oder gar Menschen stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Dieser Riesenhai wurde vor vier Jahren bei Montalivet auf den Strand gespült. Er war noch relativ jung, aber immerhin schon über drei Meter lang.


Da er schon längere Zeit tot im Atlantik getrieben hatte, waren seine Überreste nicht mehr sehr ansehnlich.


Die Schwanzflosse mit der für Haie typischen unsymmetrischen Form.

_____________________

Krabbe


Ein Strandfund von unten  ...


und von oben

__________________________


Entenmuscheln


Entenmuscheln, die man im Médoc zu sehen bekommt, sind Zugereiste, die sich irgendwann an einem schwimmenden Holzteil festgesetzt haben.



Auch wenn man ihnen näherkommt, geben sie nicht sofort preis, warum sie so heißen, wie sie heißen.


Besser stehen die Chancen bei Einzelreisenden wie hier


Man sieht, dass die Muschel an ihrem oberen Ende eine Fortsetzung hat, die sich am Untergrund festhält.


Entenmuscheln gehören zu den Rankenfußkrebsen, die sich an Felsen oder Treibgut festsaugen und dort Plankton aus dem umgebenden Wasser als Nahrung aufnehmen.



Und weil sie dann ein Bild abgeben, das an eine Ente erinnert, hat man sie Entenmuscheln genannt.


Auf jeden Fall wirken sie auch durch ihre Farben.


Sie kommen bisweilen in kleinen Gruppen vor, am liebsten ...


leben sie aber wohl in großen Kolonien.

______________

Zufallsbegegnung im Sumpfgebiet am Pont de la Brède an der Straße von Montalivet nach Vendays.


Ein Flusskrebs, der hier bei einem Landgang erwischt wurde. Er reagierte bei der Annäherung aggressiv, fast wie ein Skorpion, indem er den Hinterkörper aufstellte. Danach ließ er sich fotografieren, wobei er jedoch darauf zu bestehen schien, dass man Distanz hielt.


Kopf und Vorderkörper


Das vordere Beinpaar ist zu zwei kräftigen Scheren umgewandelt worden. Man kann hier die linke Schere gut sehen, ebenso die beiden Fühler.


Jetzt sieht man beide Scheren. Dazu erkennt man, dass das Beinpaar hinter den Scheren ebenfalls in kleinen Scheren endet.



Zwischen dem Kopf und der linken Schere sind die vorden beiden linken Beine sichtbar.

_______________



Ein Seehund: You. Mehr dazu: Klick

Untermieter


Es sind noch Wohnungen frrei


Nicht jede Wohnlage ist nachgefragt


Tendenz zum Wohnungsmangel



Quallen II


Niemand muss Quallen mögen, aber wenn man die hier sieht, kann man nicht sagen, dass sie unansehnlich ist.


Und bei dieser hier?


Quallen


Quallen gehören zweifelsfrei zu den Meeresbewohnern, die weniger geschätzt werden.


Es gibt sie groß und klein, wobei die Exemplare, die am Strand aufgefunden werden, meist schon längere Zeit tot sind.



Manchmal gibt es an machen Strandabschnitten viele Quellen, und ...


manchmal sehr viele. Tröstlich dabei ist aber, dass es an den Künsten des Médoc selten regelrechte Quallenplagen gibt, und wenn es doch mal so aussieht, ist die Quallenflut nach ein oder zwei Tagen wieder vorbei.


________________



Eine arignée de mer (Meeresspinne), eine große Krabbenart, die an den Küsten des Médoc nicht selten ist. Sie wird jedoch nur selten gesichtet, weil sie nicht direkt an der Küste lebt.



Seitenansicht

_________________________


Eine gemeine Strandkrabbe. An den Küsten des Atlantik nicht selten, im Médoc aber nicht oft zu beobachten.


Größenvergleich



Ein Bild, bei dem man nicht sieht, dass es Leben unter Wasser zeigt.


Ein Bewohner dieser Welt zeigt sich: ein Einsiedlerkrebs



Er zeigt sich noch mehr.



Jetzt hat er die schützende Hülle des Schneckenhauses fast ganz verlasssen.