Kiefern




Ein im Médoc vertrauter Anblick: Kiefernwald, gebildet aus Pins maritimes, Seekiefern.
Diese Pins maritimes sind eigentlich im Mittelmeerraum zu Hause, sie sind aber durch gezielte Anpflanzungen auch am Atlantik heimisch geworden, wobei sie allerdings eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber sehr niedrigen Wintertemperaturen behalten haben.


Drei verschiedene Altersstufen von Pins maritimes



Eine männliche Blüte im Frühstadium



Großaufnahme


Männliche Blüte in voll entwickeltem Zustand



Bei mehr oder weniger heftiger Bewegung werden Pollen ausgestreut.



Ein Kieferntrieb mit zwei weiblichen Blüten.




Noch größer



Und noch etwas mehr


Diese Makroaufnahme offenbart Details, die man mit bloßem Auge nur bedingt wahrnehmen kann. Die kleinen Punkte an mehreren Stellen der Blüte sind männliche Pollen, die von der etwas klebrigen Oberfläche der Blüte festgehalten werden.


Oben: männlche Blüte, darunter ein Zapfen aus dem Vorjahr.


Im oberen Bildteil ein zweijähriger Zapfen, darunter ein dreijähriger. Erst im dritten Jahr öffnen sich die Zapfen und geben ihren Samen frei.




Großaufnahme eines Samenkörnchens. Das dunkle Samenkörnchen im oberen Bildteil wird von einem Flügel umgeben, der beachtliche Segelflugeigenschaften entfalten kann, namentlich bei Wind.



Die Blütezeit ist fast vorbei. Es gilt nur noch, die Samenbehälter, die ihre Pflicht getan haben, zu entsorgen, dann können die im oberen Bildteil schon sichtbaren neuen Nadeln sprießen.


Großaufnahme einer Kiefernnadel. Die hellen Punkte sind irregeleitete Pollen, die hier nichts bewirken können. Kiefernnadeln werden im Drejahresrhythmus abgeworfen und durch neue ersetzt.


Im unmittelbaren Einfluss der von See her kommenden Winde bilden Pins maritimes bisweilen bizarre Stämme aus.


Derselbe Stamm aus einem anderen Blickwinkel.