Grayan, 8. Mai 2017, Vide-grenier









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Nachtigallen


Fotografen müssen Glück haben, insbesondere, wenn sie es auf Vögel abgesehen haben.


Interessant bei dieser und den folgenden Aufnahmen ist das, was sich im Kehlkopf dieser begnadeten Sänger ereignet.


Auch wenn der Schnabel kaum geöffnet ist, zeigen sich diese Sänger äußerst stimmgewaltig.




Auch diese Frontalaufnahme zeigt, mit welchem Einsatz hier gesungen wird.


Hier auch und ...

hier ebenfalls.

Es geht weiter mit älteren Aufnahmen, die sich immer noch zeigen lassen.


Nachtigallen sind Vögel der besonderen Art. Einerseits wird ihnen nachgesagt, dass sie, ihr Name scheint das zu belegen, nächtens zum Singen schreiten, und  dann glaubt mancher, ein Vogel, der so singen kann wie eine Nachtigall, müsse auch rein äußerlich etwas hermachen.


Also, zum Aussehen kann man nur feststellen, dass Nachtigallen eher unscheinbare, etwa sperlingsgroße Vögel sind, die häufig in der Umgebung, die sie bevorzugen, nicht oder nur schwer auszumachen wären, wenn sie den Schnabel hielten.


Genau das Schnabelhalten gelingt aber den Männchen nicht oder nur schwer. Sie singen, was das Zeug hält, und das nicht nur zur Nachtzeit, sondern oft bis weit in den Vormittag hinein.


Männchen, die nicht auffallen wollen, haben nur 120 verschiedene Strophen in ihrem Repertoire, solche, die die Öffentlichkeit beeindrucken wollen, bringen es auf bis zu 260.


Nachtigallen können auch den Schnabel halten. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass sie dann ruhig sind. Sie können auch bei geschlossenem Schnabel über den Kehlkopf zur musikalischeen Tat schreiten und sich Gehör verschaffen.


Hier ist der Schabel weit geöffnet und der Kehlkopf relativ entspannt.


Jetzt ist der Schnabel geschlossen, der Kehlkopf aber höchst aktiv.



Hier sind weit geöffneter Schabel und Kehlkopf in Aktion.


Schnabel fast geschlossen, aber aktiver Kehlkopf.


Auch so kann laut Wohltönendes entstehen.


Neuer Sitzplatz, altes Liedgut.


Kein Grund, auf Lautstärke zu verzichten.