Der Leuchtturm von Saint Nicolas



Der Leuchtturm von Saint Nicolas steht auf dem Boden der Gemeinde Le Verdon. Er wurde 1871 errichtet und hat eine für einen Leuchtturm eher bescheidene Höhe von 12,35 m. Er ist der jüngste der drei Leuchttürme, die es heute auf dem Gebiet von Le Verdon gibt. Die weiße Farbe ist übrigens mit Bedacht gewählt worden, denn so hebt sich auch bei Tage der Leuchtturm von der Umgebung ab und kann  als Orientierungspunkt für die Schiffe vor der Küste fungieren.


Oben auf dem Dachgewölbe befindet sich seit den 80er Jahren eine Photovoltaik-Anlage, die das Leuchtfeuer des Turms speist. Das ist von grüner Farbe und wechselt im Abstand von 0,6 Sekunden zwischen hell und dunkel.


Auch die Seitenansicht ist eigenwillig




Bei seiner Errichtung stand der Leuchttrum von St. Nicolas auf der Dünenkante. Seither hat sich davor eine recht ausgedehnte Dünenlandschaft  samt einer davor gelegenen Sandbank gebildet, übrigens der einzige Küstenabschnitt des nördlichen Médoc, an dem Sand abgelagert wird. Diese Sandbank wächst besonders ausgeprägt seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, seitdem an einzelnen Abschnitten der Médoc-Küste schwere Küstenbfestigungen angelegt worden sind.


Blick oben von der Dünenkante auf die Sandbank von Saint Nicolas


Blick von der Dünenkante zurück zum Leuchtturm



Schwenk in die entgegengesetzte  Richtung: Der Leuchtturm von Cordouan


Schwenk in Richtung Norden: In der Bildmitte der Sémaphore der Pointe de Grave, rechts davon die Spitze des Leuchtturms der Pointe de Grave


Am Rand der Sandbank haben Sonnenhungrige ein Zelt aufgebaut


Und zum Schluss der Leuchtturm von Saint Nicolas von der linken Seite