Mineralisches und Fossiles

Hier bringen wir unter, was aus Stein und Bein und Ähnlichem ist und, eigentlich selbstverständlich, aus dem Médoc stammt.

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Musterhaft

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Ein Stein, der Rätsel aufgibt


Ein Stein, in dem sich mancherlei agedrückt hat


Um unteren Ende Spuren einer Muschel, aber oben?


Ein seltsames Gebilde, das sich aber deuten lässt. Hier hat sich ursprünglich eine Muschel abgebildet, und als die sich aufgelöst hatte, haben sich in dem freien Spalt diese zahnähnlichen Formen herausgebildet.
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Kristallines


Manche vermeintlich wenig interessanten Steine an den Stränden des Médoc haben ein höchst interessantes kristallines Innenleben, das freilich erst ans Licht gebracht werden muss.



Das, was man dann  zu Gesicht bekommt, reizt nicht nur Fotografen.



Aber auch wenn ein Fotograf vermeintlich leichtes Spiel hat, weil Kristalle nicht flüchtig aus dem Bild springen, ist es nicht leicht, die Lichteffekte, die der Betrachter sieht, im Bild festzuhalten.



Manchmal gelingt es, ...



manchmal nochmal ...


aber eine Garantie, dass Fortsetzungen folgen, gibt es nicht.
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Marmor an Médocstränden


An den Stränden des Médoc gibt es, kaum verwunderlich, Steine. Manche kommen unauffällig daher, manche nicht. Hier sieht man eine Gruppe, bei der einer aus Marmor ist,  nämlich ...


der große hier. Er ist wie seine Begleiter nicht am Strand entstanden, sondern von weit her aus den Pyrenäen angereist. Die Transportaufgaben hat dabei die Garonne gelöst, und das möglicherweise schon vor langer Zeit.


Marmor dunkelgrau mit weißen Bändern


Hellgrau mit einem Hang zum Roten


Hellgrau mit dungelgrau


Hellgrau ohne Zeichnung


Weiß mit leichter Zeichnung


Weiß, makellos
Wenn jetzt jemand meint, er könne eine neue Geschäftsidee lancieren und mit der Marmorgewinnung an den Stränden des Médoc reich werden, müssen wir ihn enttäuschen. Unsere Fundstücke sind durchweg von bescheidener Größe. Um hier zu realistischen Einschätzungen zu kommen, kann man gut die auf den meisten Bildern erkennbaren Sandkörner heranziehen.


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Ergebnisse eines Strandgangs vom August 2015


Ein Stein, der so viele Abdrücke enthält, dass man sie vergrößern und nacheinander zeigen muss.


Eine langgezogene Struktur, die zunächst nicht verrät, was mit ihr los ist.



Hier ist der Befund mal wieder einfach.


Und hier auch


Eine Schnecke, oder doch eine Muschel?




Mehrere Abdrücke auf kleinem Raum nebeneinander.


Auch hier ein ähnlicher Befund


Ein langgestrecktes Schneckengehäuse



Eine Muschel, von der nur der Rand freigelegt ist.




Unzweifelhaft, dass hier in grauer Vorzeit eine Muschel einen heute noch sichtbaren Abdruck für die Nachwelt hinterlassen hat.


Auch hier war eine Muschel am Werk


Da ist etwas, von dem man aber nicht weiß, was es ist.


Hier geht die Beschreibung wieder in Richtung Muschel.

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Neue Funde vom 21. Juli 2015


Hier hat offensichtlich eine Muschel für Eindruck gesorgt.


Die Strukturen werdn bei diesem Lichteinfall noch deutlicher


Und auf der Kehrseite gibt es das zu sehen.

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Ein Abdruck einer Schnecke


Derselbe Abdruck mit mehr Abstand


Muscheln


Noch mehr Muscheln


Rätselhafte Strukturen




Beim Betrachten dieses Abdrucks kommen einem schon ein paar Fragen.


Da das Projekt Mensch noch nicht angelaufen war, als dieser Abdruck entstand, erübrigen sich freilich Spekulationen, ob es sich hier um ein Links- oder um ein Rechtsgewinde handelt.




Eine Druse, in der hier gezeigten aufgeschlagenen Form am Strand gefunden. Bei Einfall von Sonnenlicht funkeln und glitzern die vielen hundert Kristallflächen, dass es eine Pracht ist. Fotos geben diesen Eindruck nur schwach wieder, weil die Glitzereffekte  durch Bewegung verstärkt werden, und die lässt sich bei einem Foto schwer sichtbar machen.


Auch hier nur ein schwacher Abglanz der originalen Glitzerei

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Kristaline Formen, noch relativ scharfkantig


Ein Muschelwesen, das nur einen Teilabdruck hinterlassen hat.


Unbekanntes Wesen



Ein selten scharfkantiger Abdruck, Hinweis darauf, dass Wind, Sand und Wellen noch nicht lange auf diese Struktur eingewirkt haben.



Nicht jede Versteinerung offenbart sich schon beim ersten Blick.


Beim zweiten sieht man mehr.

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Eine Versteinerung kommt selten allein


Ein Stein mit Besonderheiten. Daneben ein Ein-Cent-Stück zum Größenvergleich


Der Abdruck der Versteinerung aus einem etwas anderen Blickwinkel. Und ziemlich weit oben rechts in der Bildecke eine Struktur, die erst beim Ausarbeiten des Bildes auffiel.


Der fragliche Ausschnitt in der Vergrößerung.



Und noch in einer anderen Region dieses Steines Spuren weiterer Versteinerungen.

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Funktionaler Lochstein


Wir haben einen Stein gefunden, der, wie man sieht, ein Loch hat. Und dieses Loch hat es in sich.


Da passt nämlich der Phare de Cordouan hinein. Nicht beim ersten Mal, aber nach ein wenig Übung.


Wenn man richtig geübt hat, klappt es fast regelmäßig. Hier zum Beispiel.


Und hier auch. Ob man das patentieren lassen kann?


Gezeichnete Steine


Auch Steine haben ihre Individualität. Wir stellen ein paar Exemplare vor, die sich bemühen, sich aus der Masse abzuheben, indem sie sich Muster und Verzierungen zugelegt haben. Hier ein Versuch, der wahrscheinlich aus einer Vorserie stammt.


Auch hier ist eher die Suche nach der Form als die Form an sich zu bewundern.


Hier hingegen ist schon Meisterliches gelungen, wobei sowohl Form als auch Linienführung zu überzeugen vermögen.


Auch mit einer einzigen gut gesetzten Linie lässt sich Wirkung erzielen.


Wenn man will, kann man es auch so machen.


Dynamik kommt auf mancherlei Weise zustande.



Auch konzentrische Ordnungsmuster haben ihren Reiz.



Nicht ohne Wirkung: der Kontrast zwischen dick und dünn.


Und hier Dynamik pur.


Hier hingegen stellt sich eher die Frage, was uns dieser Stein sagen will.

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Kristallines

An den Stränden des Médoc gibt es mehreres reichlich oder gar im Überfluss: Wasser, Sand, Steine, ..... . Und bei den Steinen gibt es solche und solche. Wir haben uns etwas näher mit Steinen befasst, die im Inneren kristalline Strukturen haben. Die sind nicht häufig zu finden, aber auch keine Kostbarkeiten. Man muss nur genau hinschauen. Die Aufnahmen, die gleich folgen, zeigen Dinge, die in natura weniger als 10 mm gross sind.


Wir haben genau hingeschaut und ein Makro-Objektiv eingesetzt, das wir mit einer speziellen Beleuchtung unterstützt haben.



Manchmal sind die Kristalle, die man entdeckt, scharfkantig und konturenscharf, wie sie nach ihrer Entstehung waren, manchmal sind sie allerdings vom Wasser abgeschliffen und nicht mehr so attraktiv.


Hier wird wieder Kantenschärfe demonstriert.


Hier auch


Hier war das Wasser rundend am Werk.