Vensac

Vensac, 4. Juli 2017


Vensac hat es auch in diesem Sommer wieder geschaft, dass viele Sommergäste nicht einfach durchfahren, sondern in der Ortsmitte eine mehr oder weniger kurze Rast einlegen.


Auch die Médoc-Flora ist wieder wohlwollend vertreten


Ein Fischer, der seine frisch gefangenen Fische in bereits professioneller Verpackung aus dem Wasser holt.



Madame hantiert auf einem für ihre Zeit hochmodernen Gerät






Er verbreitet Angst und Schrecken nicht nur unter Ungeziefer und Unkraut



Ein entspannter Blumenbefürworter



Auch hier überwiegt der Enstpannungsfaktor
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Vensac-Océan, 17. 02. 2017


Der Vorfrühling lugt um sämtliche Ecken. Typische Méhari-Zeit


Neue Arztpraxis in Vensac

Seit September 2015 praktiziert eine neu in Vensac niedergelassene Ärztin in einem Gebäude am Kirchplatz



Dr. H. Sauldubois, Tel. 05.56.41.33.16

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Vensac Sommerschmuck 2015


Seitdem das Team der Mounaque-Gestalter zerfallen ist, wird in Vensac von einer kleinen Gruppe nun schon zum zweiten Male ein Sommerschmuck für den Platz vor der Mairie gestaltet.



Er schmückt sich mit fremden Federn, aber niemand findet etwas dabei.



Eher abstrakt, aber ansehnlich


Madame und Monsieur führen ihr Haustier aus. Ob sie einen Trick haben, um ihrem Liebling das Halsband anzulegen?


Auch ansehnlich, auch abstrakt



Eher zweidimensionale Gestalten.

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Vensac Océan, 21. Februar 2015


Einspuriger Verkehr auf der Straße von Grayan nach Montalivet. Die Erklärung steht auf der rechten Straßenseite: Fahrzeuge eines Filmteams



Gedreht wird ein Film, in dem Ereignisse des Zweiten Weltkriegs eine Rolle spielen. Hier wird ein Motorradgespann mit Kennzeichen der Wehrmacht und bemannt mit zwei Soldaten mit deutschen Stahlhelmen startklar gemacht.



Das Motorradgespann fährt Richtung Montalivet, allerdings auf einer Straße, die es im Zweiten Weltkrieg noch nicht gab. Die Beton-Straße, auf der im Krieg die Verbindung zu den Bunkerstellungen gesichert wurde, lag rechts, also ozeanseits von der heutigen Straße von Grayan nach Montalivet.
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Vensac Océan, 24. November 2014


An der vom Sand zugewehten Verbindungsstraße von Grayan nach Montalivet wird kräftig gearbeitet. Der Sand wird an sicherem Ort gelagert, damit man ihn im nächsten Sommer am Hausptstrand von Montalivet aufschütten kann.

Vensac Océan, 17. November 2014


Die Düne an der Verbindungsstraße von Euronat nach Montalivet ist auf die Straße gewandert. Wann die dabei verlagerten Sandmassen den Weg wieder freigeben, ist zur Zeit nicht abzuschätzen.
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Vensac Océan, 14. November 2014


Die Strandstraße von Euronat nach Montalivet ist Mitte November 2014 mal wieder vom Winde verweht.

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Vensac Océan, 16. September 2014


Wer über den Strand  vom Euronat-Südstrand nach Montalivet geht, bewegt sich den größten Teil der Strecke auf dem Boden der Gemeinde Vensac. Hier im Hintergrund die Bunkergruppe, die auch hier mittlerweile unten auf dem Strand liegt.


Blick nach Norden, ganz weit hinten Euronat


Vom Strand bis zur Straße sind es an manchen Stellen nur noch ein paar Meter.


Hier wird der geschrumpfte Abstand zur Straße noch deutlicher.


Ein eher seltener Anblick: eine weiße Düne, die, weil unbefestigt, bei einigermaßen kräftigem Wind auf Wanderschaft geht. Auf der anderen Seite liegt die Straße von Grayan nach Montalivet, die dann regelmäßig mehr oder oder weniger stark zugeweht wird.



Nochmal der Strand von Vensac-Océan. Im Hintergrund der Strand von Montalivet.

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Vensac Océan, 22. März 2014


Die Straße von Euronat nach Montalivet führt, wie jeder weiß, über das Gebiet der Gemeinde Vensac, genauer Vensac-Océan. Früher ging das ohne Ozeanblick ab. Seit den Erosionsschlägen dieses Winters ist die Düne zwischen der Straße und dem Strand stark geschrumpft. Wer nicht gerade mit dem Fahren beschäftigt ist, kann dann diesen Blick genießen.


oder diesen


oder auch diesen


Kurz vor Montalivet wird es dann exotisch.


Die Sanddünen nehmen Formen an, die man hier nicht unbedingt erwarten würde.


Bei Sturm macht sich auch diese Düne auf den Weg zur Straße.


Kurz vor Montalivet kommt der Strand wieder in den Blick.

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Vensac Océan, 20. Februar 2014


Die Straße, die fast parallel zum Atlantik nach Montalivet führt. Wie in stürmischen Zeiten üblich, ist sie mit mit Sand bedeckt.



Hier wird aktiver Küstesnchutz betrieben, indem großformatige Plastiksäcke mit Sand befüllt  und später unten am Strand abgesetzt werden.



Dasselbe Unternehmen aus der Gegenrichtung.

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Vensac Océan, 13. Januar 2014


Die parallel zum Strand verlaufende Straße von Grayan nach Montalivet geht über lange Strecken über das Gelände der Gemeinde Vensac. Dieser Teil heißt Vensac-Océan. Von den in Strandnähe liegenden nicht bewachsenen Dünen wehen immer wieder große Sandmengen auf die Straße, die dann öfter für den Verkehr gesperrt werden muss.


Abgang über die Dune de Vensac zum Strand



Gegenrichtung



Blickrichtung nach Süden. Auch hier haben die Wellen der Düne kräftig zugesetzt.


Blick nach Norden mit demselben Befund. Teilweise ist schon Sand von den nach den hohen Fluten steilen Kanten der Düne abgerutscht. Ähnliches wird demnächst an vielen Stelle der Dünenkante  geschehen.

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L'église Saint-Pierre


Der Anblick der Kirche Saint-Pierre, wie man ihn von der Straße aus hat. Das Kirchenschiff stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es ist damit älter als die meisten Kirchenbauten, die man heutzutage im Médoc sehen kann.



Die romanische Apsis ist der älteste Teil der Kirche, sie stammt aus dem 12. Jahrhundert.


Die Apsis ist der einzige Bereich der äußeren Kirche, der einen, wenn auch sparsamen, Figurenschmuck zeigt.


Blick vom Eingang auf den Chorraum.


Das Kirchenschiff mit Blick auf die Eingangstür


Eine der zahlreichen Darstellungen auf den Säulen, die meist an Verstorbene erinnern.


Die Farben unterstreichen die Gestaltung des Figurenschmucks. Obwohl das Kirchenschiff nicht aus der Zeit der Romanik stammt, haben die Erbauer bei der Bemalung eine Tradition fortgesetzt, die im Mittelalter selbstverständlich war. Damals konnten nur wenige Menschen lesen und schreiben. Die Masse der einfachen Leute ließ sich aber durch Bilder ansprechen, und dem wurde besonders in den Kirchen ausgiebig Rechnung getragen. Moderne Betrachter meinen oft, Skulpturenschmuck an mittealterlichen Kirchengebäuden habe weiß oder steinfarben zu sein, doch liegen sie damals meist falsch. Im Originalzustand waren die meisten Figuren farbig, auch wenn sie, im Außenbereich etwa, allmählich ihre Farbe verloren haben oder im Inneren die Bemalung absichtlich entfernt wurde in einer Zeit, in der man andere Vorstellungen hatte.  



Noch ein bemaltes Kapitell, das eine Vorstellung von mittelalterlichen Bemalungen gibt


 Der Kontrast zeigt die unterschiedliche Wirkung


Die Farbreste zeigen, dass auch dieses Kapitell einst kräftig bemalt war.



Links ein Fresko, das die Jungfrau von Orléans zeigt, deren Verehrung an sich im Médoc nicht verwurzelt ist.

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Nach den ersten Novemberstürmen hat der von den Stranddünen herübergewehte Sand wieder Besitz von der parallel zum Meer verlaufenden Straße von Euronat nach Montalivet ergriffen.


Dünenwanderung auf der Strandstraße


Am 12. Mai 2013 ist (mal wieder) die Strandstraße von Grayan und Euronat nach Montalivet, die zum größten Teil auf dem Boden der Gemeinde Vensac liegt, wegen Sandverwehungen gesperrt. Viele Fahrer unterschätzen die bremsende Wirkung einer dicken Sandschicht und versuchen dennoch durchzukommen. Hier blieb es beim Versuch.



Aus dieser Perspektive sieht man, wie gründlich man sich eingewühlt hat.


Schwenk nach links. Im Hintergrund taucht der nächste Kandidat für das Festfahren auf.


Von Montalivet aus ist die Einfahrt in die Strandstrasse gesperrt.


Über eine Umleitung geht es zurück. Hier nähert man sich der Strandstraße und sieht, wie imponierend die dahinterliegende Düne ihre Sandmassen präsentiert.


Der steckengebliebene Kleinlaster ist freigekommen, wobei man vermuten darf, dass er große Mengen Sand an Stellen abtransportiert, die aus technischen Gründen damit nicht gut auskommen.

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Vensac und Umgebung auf einer Generalstabskarte von 1888


Diese Karte, die in den 1840er Jahren aufgenommen und in den 1880er Jahren aktualisiert wurde, wurde 1888 gedruckt. Wenn man sie eingehend studiert, stellt man fest, dass dieser Bereich des Médoc vor  rund 125 Jahren, besondes im küstennahen Bereich, erheblich anders aussah als zu Beginn des 21. Jahrhunderts.


Ausschnitt aus der oben gezeigten Karte

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Vensac-Océan: Dünenwanderung


Wer von Euronat nach Montalivet fährt, wird dies in der Regel auf der Straße tun, die dicht hinter den Stranddünen ziemlich parallel zum Atlantik verläuft. Und dabei bewegt man sich die meiste Zeit auf dem Boden der Gemeinde Grayan, die hier bis an den Atlantik reicht. Das Straßenschild verweist auf das, was man hier antreffen kann: Sand


Und hier geht es schon los. Bei steifem Wind von der Wasserseite her wandert der Sand der Stranddünen in Windrichtung, was hier bedeutet: über die Straße.



Die Geschwindigkeitsbegrenzung meldet fast schon Sandunter, aber das stört eigentlich nicht wirklich: bei dem Sand auf der Fahrbahn fährt man automatisch langsam.


Hinter dem hier schmalen Streifen der Stranddünen liegt der Atlantik.



Wer fährt, ist aber gut beraten, den Blick vornehmlich hier zu halten.

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Ist der Winter in Vensac schon vorbei?


Hier scheint die Antwort schon gegeben.


Auch hier zeigt sich frisches Grün.


Und auch hier mogeln sich die ersten Blätter der neuen Saison durch das Laub.


Allenthalben erwachen die Knospen aus dem Winterschlaf.



Auch hier stehen die Zeichen zumindest auf Vorfrühling.



Mancherorts dominiert allerdings noch winterliche Nässe.


Und auch hier ist landunter.
Die Eingangsfrage beantworten wir mit einem vorsichtigen Sowohl-als-auch, man weiß ja nie, was der Winter noch auf dem Programmzettel stehen hat.
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Auch aus der Werkstatt der Mounaques


Eigentlich nicht erklärungsbedürftig, was die Werkstatt der Mounaques in Vensac hier zustande gebracht hat. Anders als die nur in der Sommersaison ausgestellten thematisch ausgerichteten Mounaques bleiben die Objekte vor der Salle des Fêtes dauernd auf ihrem Platz.


Ob hier ein Pferd durchgeht?



Wenn man in das Gesicht der Lady schaut, die hier die Zügel hält, weiß man, dass sie das Pferd im Griff hat und gezielt Gas gibt.



Und wer auf den Saum des Kleides der Lady schaut, sieht, dass die Werkstatt der Mounaques auch in Details hohe Ansprüche an die Qualität der eigenen Arbeit stellt.

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Auch das ist Vensac


Die Bunkergruppe zwischen Euronat und dem Hauptstrand von Montalivet, von der meist  angenommen wird, sie liege auf dem Gebiet der Gemeinde Montalivet. Tut sie aber nicht.



Noch näher


Auch hier haben Sprühkünstler ihr Metier ausgeübt.



Ob sie ihr Bestes gegeben haben, muss jeder für sich entscheiden.



Zu der Bunkergruppe gehört einer, der gesprengt wurde. Das wurde aber nur versuchsweise gemacht. Erstens brauchte man mehr Sprengstoff als man gedacht hatte, und dann stellte sich heraus, dass die Trümmer immer noch da waren.



Überbleibsel von versteinerten Zementsäcken aus der Zeit, als die Bunker gebaut wurde, also 1942/ 1943. Sie lagen früher hinter den Bunkern, sind dann aber nach vorn gespült worden.



An der gesamten Küste gilt: was gefährlich aussieht, könnte es auch tatsächlich sein. Dieser Bereich war im Krieg stark vermint, und niemand weiß, ob wirklich alle Explosivstoffe aus dieser Zeit geräumt worden sind. Hier ist aber Entwarnung zu geben: dies ist ein ins Meer entsorgter Heißwasserboiler, dessen Anschlüsse noch gut zu erkennen sind.



Um letzten Zweifeln zu begegnen: die Bunker liegen tatsächlich auf dem Boden der Gemeinde Vensac, die hier bis an den Ozean reicht. Das Badeverbot ist eine Vorsichtsmaßnahme der Gemeinde, die nicht über die Mittel verfügt, eine Strandaufsicht zu organisieren und sich daher für diesen Weg entschieden hat.

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Stürmisches vom 24. September 2012


Auch in Vensac hat es am 24. September 2012 gestürmt. Auch hier sind  glücklicherweise keine größeren Schäden eingetreten.

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Winterliches vom 5. Februar 2012

Auch in Vensac hat es geschneit.


Richtiges anfangen kann man mit diesem Schneeangebot nicht, aber dem Prinzip ist Genüge getan.


Hier auch.



Auf den Dächern macht der Schnee am meisten her.

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Bei Vensac, Ende Januar 2012


Auch bei Vensac schaut der Vor-Vorfrühling vorsichtig durch die Mimosenbüsche.


Es bleibt noch was zu tun, aber niemand kann behaupten, dass die Mimosen  nicht angefangen haben zu blühen.
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Nochmal Weihnachtliches (22. Dez. 2011)

Erst waren es nur Gerüchte, dann verdichteten sich die Meldungen, und schließlich haben wir nachzählen lassen. Jetzt steht es fest: Drei von zwei Einwohnern von Vensac sind Weihnachtsmänner. (Im Zweifelsfall: nachzählen)

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Nach Sturm Joachim

(Aufnahmen vom 16. Dezember 2011)

Am Ortsrand von Vensac: vereinzelte Baumschäden.


Abgebrochene trockene Äste


Auch hier einzelne Abbrüche


Eine abgeknickte Kiefer


Abgeknicktes Verkehrsschild


Und noch ein Einzelfall

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Vorweihnachtliches im Dezember 2011

Wer immer noch nicht weiß, was die Mounaques in Vensac nach der Sommersaison machen, sollte sich hier umsehen.

Ein jahreszeitenbewußter Mounaque geht mit der Zeit, und die läuft momentan auf Weihnachten zu.


Luftnummer vor der Mairie, damit die dadrinnen auch mitkriegen, was los ist.


Sieht nicht so aus, als ob die Krise hier zu Besuch wäre.


Offizieller Auftritt, vielleicht orientiert sich M. le Maire demnächst am Zeremoniell.


Haben die Mounaques wieder gut gemacht, gell?