Vendays-Montalivet

Jedermann weiß, dass Vendays zusammen mit Montalivet eine Gemeinde bildet mit allem, was dazugehört. Dennoch haben wir uns entschieden, zusätzlich zu unserer Monta-Seite  eine Seite einzurichten, in der Vendays im Mittelpunkt stehen soll. Hin und wieder geht es auch um Montalivet, vornehmlich dann, wenn wir mal wieder historisch werden.

Veränderung


Der Brunnen vor der Mairie in Vendays ist verschwunden. Schade.


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Bauland

In Montalivet werden von der Gemeinde Vendays-Montalivet in dem neuen Baugebiet Les Pins de l’Océan baureif erschlossene Grundstücke verkauft zum Preis von 95,68 € / m² (TTC).

Mehr: http://www.vendaysmontalivet.com/

 

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Vendays-Montalivet auf einer historischen Karte


Ausschnitt aus einer Generalstabskarte, die in den 1840er Jahren aufgenommen, in den 1880er Jahren aktualisiert und 1888 gedruckt worden ist. Zu sehen ist Vendays am südöstlichen Ende der Karte und Montalivet in der nordwestlichen Ecke.


Vergrößerung. Am östlichen Kartenrand der Marais de la Perge, nach Nordwesten der Verlauf des 1888 noch unbefestigten Weges vom Pont de la Brede bis nach Montalivet.



Und noch ein wenig größer: Montalivet in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts, als es erst ein gutes Dutzend Häuser in dem in der Entstehung begriffenen Küstenort gab.
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Bevölkerungszahlen für Vendays-Montalivet.

Nach den letzten Zählungen (2011) hat die Gemeinde Vendays-Montalivet 2.425 Einwohner (Stichtag 1. Januar 2010). Ein Jahr zuvor, am 1. Januar 2009 waren es 2.328.

(http://www.vendaysmontalivet.com/)

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Die Kirche Saint Seurin


Die Kirche Saint-Seurin in Vendays wurde an der Stelle eines 1860 abgerissenen Vorgängerbaus errichtet. Dabei spielte neben dem baulichen Zustand des alten Kirchengebäudes auch der Wunsch der Gemeinde mit, eine größere und repräsentativere Kirche zu bekommen,  als sie man sie bis dahin hatte. 1867 wurde die neue Kirche geweiht. Die Kirche ist zwar prinzipiell der neugotischen Stilrichtung zuzuordnen, sie hat aber manche Besonderheit aufzuweisen, zu der  auch die beiden ungewöhnlich platzierten Querschiffe gehören.


Auch am Turm finden sich Anleihen, die mit der Gotik schwer in Einklang zu bringen sind.


Dieser Eindruck setzt sich innen im Mittelschiff fort.


Und auch im Altarraum hatte der Architekt keine Scheu vor etwas gewagten Zitaten.


Der Erzengel Michael, der anders als manche glauben, sich nicht nur um die Deutschen kümmert, besiegt an einer Säule von Saint-Seurin Satan und befördert ihn in die Hölle.



Die Rückfront der Kirche erinnert in manchen Teilen an die Architektur der Templer.


Noch eine Totale auf einen Kirchenbau, bei dem es viel zu entdecken gibt.

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Das Wappen von Vendays-Montalivet


Das Wappen ist relativ jungen Datums, zeigt aber anschaulich, was die Gemeinde in den Blick des Betrachters rücken will. Im oberen linken Quadranten weist ein Leopard zurück in die Geschichte, als das Médoc (bis 1453) unter englischer Oberhoheit stand. Der rechte obere Quadrant ist selbsterklärend: eine Kiefer, von der es um Vendays-Montalivet herum mehr als viele gibt. Der linke untere Quadrant präsentiert eine stilisierte Bekassine, Hinweis auf Wasserwild im Umfeld der Gemeinde. Der rechte untere Quadrant stapelt ein wenig hoch, denn Montalivet grenzt zwar an den Ozean, einen Hafen mit Schiffsverkehr gibt es aber nicht. Die Sonne im zentralen Feld erklärt sich jedem, der das Klima des Médoc kennt, ohne Aufwand. Und die Krone obendrauf ist eine Garnitur ohne große Bedeutung.


Das Wappen von Vendays-Montalivet in zwei Erhaltungszuständen: oben auf dem gemeindeeigenen Renault Espace, unten auf einem Lastwagen der Kommune.

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Eiszeit in Vendays, 3. Februar 2012

Vom Hinschauen wird man nicht ganz schlau, aber wer es anfasst, merkt, dass hier Eis zu sehen ist.


Jetzt kann man sich schon ein etwas konkreteres Bild machen, ...


bevor der Verdacht sich erhärtet, ...

und man weiß, dass ein Brunnen gezeigt wird.


Der pädagogische Zeigefinger des Fotografen vergrößert das Blickfeld und zeigt im Hintergrund die Kirche von Vendays. Der erweiterte Ausschnitt verrät auch, dass es nicht nur kalt, sondern auch ziemlich windig war.

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Derselbe Brunnen war schon einmal bei uns zu sehen. Damals, im Januar 2009, war der Eispanzer noch kompakter, windig war es damals auch.