Der Euronat-Strand zwei Tage nach dem Orkan

(Aufnahmen vom 26. Januar 2009)


Der Abgang zum Südstrand, nachdem die Wellen den unteren Teil abgetragen haben.


Auch hier ist der Düne schwer zugesetzt worden.



Was das Wasser nicht mehr haben wollte. In der Bildmitte ein weiterer toter Delphin.


Der Südstrand bei Flut (Koeff. 78, Tidenhub etwas mehr als 3,50 m)




Dasselbe Phänomen aus leicht veränderter Perspektive.


Blick vom Hauptstrand auf die Bunker am Hundestrand rund zwei Stunden vor Flut.


Der Strand nach dem Orkan vom 24. Januar 2009 

(Aufnahmen vom 25. Jan. 2009 zwischen Euronat-Strand und der Bunkergruppe Richtung Montalivet)

Ausnahmweise kein Sturmschaden. Der Fahrer dieses vom Pfad der Schicklichkeit abgekommenen Fahrzeugs hat sich wohl anderer Mittel bedient, um seine Fahrtüchtigkeit herabzusetzen.

Überall zu sehen, dass das Wasser die Dünen demoliert hat.

Auch hier fehlt ein Stück Düne

Erosionskante wie mit dem Lineal gezogen

Auch hier haben die Wellen kräftig abgetragen.

Irgendwo muss das, was bei Sturm flugfähig ist, hängen bleiben.


Deutlich zu sehen, dass die Wellen hier kräftig genagt haben.


Die wasserundurchlässige Mergelschicht ist in großer Breite freigespült worden.



Blickrichtung auf die Bunkergruppe zwischen Euronat und Montalivet. Der rechte Bunker steht inzwischen völlig frei, so das  man auf einem 10m breiten Streifen zwischen Bunker und Düne durchgehen kann.



Ein toter Delphin

Überall unübersehbare Zeichen der Erosion


Das, was vom Strandabgang am Südstrand übriggeblieben ist.

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Strand- und sonstige Impression, Euronat, Mitte Januar 2009


Unsere neue Mitarbeiterin beim Dienst vor Ort


Immer noch im Dienst: Strand bewachen, dass da nichts abhanden kommt.

Die Naturgewalten machen mit und ohne Aufsicht, was sie wollen.


Der Abgang zum Südstrand in winterlich-konsequenter Übersichtlichkeit:leer



Noch was zum Bewachen. Wahrscheinlich unnötig, das Ding klaut bestimmt keiner.

Auch hier übersichtliche Leere: Das Volleyballfeld am Südstrand. Die Experten sagen, das liegt weder am Südstrand noch am Volleyball, sondern an der Jahreszeit. Was die alles rauskriegen!


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Ein recht seltener Anblick am südlichen Strandabschnitt von Euronat


Keine Sensation, aber nur zu sehen, wenn der Wasserstand bei Ebbe sehr tief ist: Die Spitzen von Vorstrandhindernissen, übriggebliebene Teile der Strandbefestigung aus dem Zweiten Weltkrieg (Jan. 2009)


Nur die oberste Spitze ist zu sehen. Das Hindernis besteht aus armiertem Beton und hat eine Gesamthöhe von etwa 1,20 m. Sie lagen ursprünglich in voller Höhe auf dem Strand und sollten zusammen mit anderen Maßnahmen gegnerische Landungsfahrzeuge aufhalten und beschädigen. Sie waren so positioniert, dass sie bei Flut gerade unter Wasser lagen. Es gab noch andere Hindernisse, zum Teil aus verschweißten Eisenträgern, die fast alle verschwunden sind. Nicht mehr vorhanden sind auch die sogenannten "Rommelspargel", massive Holzpfähle, die bis zu  2 m in den Boden eingerammt waren und an der Spitze Sprengladungen trugen. (Bild: Jan. 2009)



Rocco stellt fest: Weder ess- noch geniessbar, zum Spielen außerdem viel zu schwer. (Jan. 2009)


Trotzdem: Schnell die Kumpels informieren


Die Hindernisse standen ursprünglich fein säuberlich in Reih und Glied, versteht sich mit peinlich gleichmäßigen Abständen zum Nebenmann. Man sieht, was die Kräfte des Ozeans aus dieser Ordnung gemacht haben. (Jan. 2009)

Das System der Strandbefestigung, das von den Deutschen während des Zweiten Weltkiregs angelegt wurde, um gegnerische Landungen zu verhindern oder doch zu erschweren, war viel komplexer, als man es heute noch sieht. Glücklicherwesei ist das meiste davon verschwunden, ansonsten wäre der Zugang zum Strand kaum möglich. Wir haben unseren Historiker vom Dienst gefragt, ob er dazu mal Ausführlicheres, vielleicht mit Bildern machen kann. Macht er, aber nicht sofort.

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Der Euronat-Strand im Januar 2009: eisig und kalt. Derzeit sehr überschaubarer Badebetrieb

Eisig und kalt: Wettbewerb im Eiszapfen-Wettwachsen. Januar 2009 Euronat-Strand


Gut und beruhigend zu sehen: Auch große Eiszapfen fangen klein an.


Wenn die Zapfen einmal den richtigen Dreh bekommen haben, gibt es nur noch eins: Wachsen und immer schön nach unten. Unausgesprochener Ehrenkodex der Zapfen: Auf keinen Fall aussehen wie der Nachbar


Wer sich nicht mit dem Dasein als Zapfen bescheiden kann, versucht sich als Mini-Gletscher


Auch die Gletscherbildung ist fest im Blick unsere Redaktionsteams.


Kein Grund zur Verunsicherung: Alle wissen, dass Rocco friert und keine Schuld hat. 


An den Stellen, die die Sonne nicht erreicht, bleibt bei eisigen Temperaturen der Rauhreif liegen. Für richtigen Wintersport eignen sich diese Flächen nach Expertenaussagen nicht.