Das Grand Théâtre in Bordeaux


Die Prachtfassade des 1780 eingeweihten Grand Théâtre in Bordeaux




Eine Schulklasse im Treppenhaus



Das Treppenhaus ohne Schulklasse


Bei genauem Hinschauen entdeckt man Hakenkreuzmuster, die zur Zeit der Errichtung des Theates keine ideologische Belastung darstellten.


Blick im Trepenhaus nach oben



Wer auf die Zuschauerränge will, muss Treppen steigen, in diesem Theater mit einer Besonderheit: es gibt eine Treppe für den aufwärtsgehenden Besucherverkehr und eine für abwärts. Und dafür gibt es eine zeitbedingte Begründung. Damen waren Ende des 18. Jahrhunderts mit Krinolinen, Reifröcken also, bewehrt, die einen Begegnungsverkehr auf Treppen unmöglich machten. Daher also die getrennten Treppen für auf- und abgehende Besucher.



Eines der Foyers, das noch seine Patina behalten hat


Victor Louis, der Architekt, der von 1773 bis 1780 das Grand Théâtre plante und seine Errichtung leitete.



Das vor wenigen Jahren mit  Aufwand restaurierte Grand Foyer


Ein Kronleuchter, der ursprünglich mit echten Kerzen bestückt wurde.



Auch die Ecken haben ihre Reize



Das Deckengemälde. In  der Mitte Apollo, der Gott, in dessen Geschäftsbereich alles fiel, was die Künste betraf. Links die Gruppe der drei Grazien.




Ein letzter Blick in das Grand Foyer




Der Zuschauerraum, linke Seite



Die rechte Seite. Die Bestuhlung im Parkett wurde erst später eingebaut. Zur Zeit der Errichtung des Theaters bot das Parkett keine Sitzgelegenheit, dafür konnte das Theater doppelt so viele Besucher aufnehmen wie heute. Außerdem ging man auch ins Theater, um gesehen zu werden. Und das ging in einem großen Raum ohne Bestuhlung besser.


Das Paradies


Der über eine Tonne schwere Kronleuchter oben im Zuschauerraum



Die Treppe für den Abwärtsverkehr. Man beachte die Stufenformen. Oben sind sie konkav, unten konvex.



Der Säulengang der Hauptfassade


Seitenfassade und Grünanlage