Bienen, Hummeln und Co.

Bienen


Bienen haben einen unstillbaren Drang zum Nektar, den sie am Boden von Blüten finden.



Wenn die Blüten tief sind, gibt es für Bienen keine lange Bedenkzeit, ...


sie steigen ein, ...


und zwängen sich auch in enge Blüten, bis sie am Ziel sind.



Sie fliegen aber auch auf Blüten, in denen es nicht so eng zugeht.


Auch hier müssen sie, bevor sie an den Nektar gelangen, an den Staubgefäßen vorbei, von denen sie Blütenstaub mitnehmen, der die nächste oder die übernächste Bltüe, vielleicht auch beide, bestäubt und damit zur Ausbildung von Früchten oder Samen verhilft.


   Großaufnahme einer mit Blütenstaub bedeckten Biene



Neben dem Einsammeln von Nektar am Boden von Blüten sammeln Bienen Pollen, der als Nahrungsvorrat in den heimischen Bienstock gebracht und dort als Reserve für die Zeiten des Jahres eingelagert wird, an denen keine Blüten zu besuchen sind. Hier sind zwei solcher Pollenpakete durch die Flügel zu erkennen.


Hier sind sowohl die Pollenpakete als auch der in Kopfnähe angesammelte Blütenstaub zu sehen.



Noch eine Großaufnahme des Kopfes und, etwas, unscharf, zwei Pollenapekte an den Hinterläufen.



Eine andere Biene, die ebenfalls Pollen eingesammelt hat, der hier, weil er von einer anderen Pflanzensorte stammt, anders gefärbt ist.


Holzbienen




Holzbienen gehören zu den Echten Bienen. Sie sind relativ groß und fallen vor allem durch ihre Farbe auf. Der schwarze Körper und die metallisch schimmernden Flügel unterscheiden sie deutlich von ihren Verwandten. Nur an den Fühlerenden leisten sie sich etwas Farbe.



In der Aufnahme von der Seite sieht man den kräftigen Saugrüssel, mit dem diese Bienen  Nektar aufsaugen, wobei sie die Blüten, die sie aufsuchen, meist seitlich anstechen.




Hier sieht man den nach vorn gerichteten Saugrüssel hinter dem (unscharfen) ersten Bein der der rechten Seite.




Obwohl Holzbienen es vermeiden, in Blüten einzudringen, kommen sie mit den Staubgefäßen in Berührung und tragen Pollen in ihren Haaren weiter.


Und noch eine Großaufnahme des Kopfes. Man sieht die beiden Augen, die Fühler und die unzähligen Blütenstaubkügelchen, die sich in der Behaarung verfangen haben.

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Hummeln


Die Hummeln gehören zu den staatenbildenden Echten Bienen. Es gibt in Europa etwa 70 Hummelarten, von denen die meisten auch im Médoc vorkommen.


Untere Seite einer Hummel. Hummeln können durchaus stechen, auch wenn gelegentlich behauptet wird, sie täten es nicht.


Hummeln haben einen nicht sehr langen Saugrüssel, mit dem sie in Blüten, wie sie hier gezeigt werden, nicht von vorn eindringen können, um an den Blütennektar zu gelangen.


Da sie das wissen, wenden sie eine andere Technik an. Sie berühren dabei auch die Staubgefäße der Blüten und nehmen unfreiwillig den Blütenstaub mit  und verteilen ihn an die folgenden Blüten.





Sie stechen, wie hier zu sehen, falls erforderlich, ihren Saugrüssel von außen in den Bereich der Blüten, in dem sie Nektar vorfinden.


Blüten, bei denen die Rüssellänge ausreicht, um von vorn an den Nektar zu gelangen, werden so behandelt wie hier zu sehen.


Manchmal geht es auch so wie hier bei dieser Lavendelblüte.