Strandläufer und andere Strandbesucher

Als wir deise Siete angelegt haben,  wollten wir darauf Bilder unterbringen von Strandläufern, doch hat sich im Laufe der Zeit herausgesetllt, dass mit den Strandläufern auch andere Vögel ziehen, die von ihren südlichen Überwinterungsgebieten dorthin zurückkehren, wo sie ihre Brutgebiete haben. Als erstes stellen wir den Regenbrachvogel vor, der nicht zur Sippe der Strandläufer gerechnet wird.

Pfuhlschnepfen


Im Vordergrund Strandläufer, dahinter drei deutlich größere Pfuhlschnepfen. Sie sind allesamt an den Stränden des Médoc nur Gäste, die eine kurze Rast auf dem Weg zu ihren weit im Nordnen gelegegenen Brutplätzen. Wenn man sie fotografieren kann, hat man mehr Glück als einem Fotografen normalerweise zusteht.


Zwei männliche Pfuhlschnepfen im Prachtkleid



Links eine Pfuhlschnepfe im Prachtkleid, rechts ein Artgenosse im  Normalgefieder


Zwei Pfuhlschnepfen im Prachtkleid bei der Arbeit


Großaufnahme



Noch einmal Pfuhlschnepfen, links Normalkleid, rechts Prachtleid

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Regenbrachvogel


An den Stränden des Médoc machen alljährlich viele Vogelarten Station, die auf dem Rückweg aus ihren südlichen Winterquartieren in die oft hoch im Norden gelegenen Brutgebiete eine kurze Verpflegungs- und Ruhepause benötigen. Dabei ziehen die Vögel manchmal in Schwärmen, in denen sich unterschiedliche Arten zusammenfinden. Hier fällt, auf dass der hintere Vogel einen auffällig abwärts gebogenen Schnabel hat.


Bei näherem Zusehen stellt sich heraus, dass hier Regenbrachvögel zu sehen sind. Die sind eigentlich keine seltenen Vögel, doch bekommt man sie an den Stränden des Médoc in der Regel nicht zu Gesichts, weil sie ziemlich hoch fliegen, und im Médoc nur gelegentlich rasten.


Hier gibt ein Regenbrachvogel noch mehr von sich preis.


Der Blick auf den Kopf zeigt, dass dieser Vogel einen hellen Scheitel hat, der als Unterscheigunsmerkmal von anderen Brachvögeln dienen kann.



Der hält nichts davon, dass er fotografiert wird, aber er zeigt schön seinen Scheitel.

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Zwergstrandläufer


Ein Zwergstrandläufer (im Vordergrund) und dahinter ein Alpenstrandläufer


Ein Zwergstrandläufer bei der Nahrungssuche



Wir haben mehrere Male Zwergstrandläufer beobachtet, aber wir haben sie erst bei der Auswertung der Aufnahmen erkannt.


Dabei sind die unterscheidenden Merkmale nicht zu übersehen: Zwergstrandläufer sind nur sperlingsgroß, also wesentlich kleiner als ihre Verwandten. Zudem haben sie einen wesentlich kürzeren Schnabel und eine andere Zeichnung des Federkleides.

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Alpenstrandläufer 2015


Alpenstrandläufer im Schlicht- oder Ruhekleid. Die Bezeichnung Alpenstrandläufer ist irreführend, denn tatsächlich zieht dieser Vogel aus seinen südlichen Überwinterungsquartieren weit nach Norden, um dort seinen Nachwuchs aufzuziehen. Eine irgendwie geartete Beziehung zu den Alpen hat er nicht.

 




Dafür interessiert er sich lebhaft für alles, was möglicherweise im Untergrund verborgen und fressbar ist.


Kurze Flugeinlage




Auch wenn sie als Läufer Unglaubliches leisten, Strandläufer können auch fliegen.


Ansatz zur Landung


Bei der Arbeit


Strandläufer leben am liebsten in Gesellschaft


Zu zweit geht's auch

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Sanderlinge



Einige Strandläufer aus einem größeren Verband. Sie sind, wie alle Wildtiere auf einen gewisssen Sicherheitsabstand bedacht. Wird der unterschritten, nehmen sie Reißaus, wobei sie zu Fuß fast genauso schnell sind wie im Fliegen. Strandläufer, hier zeigen wir Sanderlinge, gehören zu den Schnepfenvögeln. Sie haben verhältnismäßig lange Flügel und Beine, allerdings einen recht kurzen Schwanz. Sie brüten hoch im Norden, ziehen aber, nachdem die Jungvögel flügge sind, schnell wieder in wärmere Gefilde, um dort den Winter zu verbringen.



Vorbereitung zur Landung



Bei der Arbeit. Strandläufer fressen so ziemlich alles, was sich im feuchten Sand finden lässt, vorausgesetzt, es ist nahrhaft.



Sie sind elegante Flieger, die gern demonstrieren, wie gut sie sich in der Luft bewegen können.



Kurzer Zwischenhalt für den Fotografen, aber wirklich nur ganz kurz.



Demonstration der Sprintfähigkeit.



Und wieder  bei der Arbeit.


Abflug zur nächsten Station