Stadtrundgang durch Bordeaux

Bordeaux ist eine schöne Stadt mit vielen Attraktionen. Wir wollen auf dieser Seite nach und nach einige der Glanzlichter vorstellen.

Der Bahnhof Saint-Jean


Der Bahnhof Saint-Jean in Bordeaux rühmt sich, die größte Bahnhofshalle Europas zu besitzen. Hier sieht man die Halle nach der Renovierung, die unternommen wurde, um die neuen Hochgeschwindigkeitstrecke nach Paris gebührend zu würdigen. Seit Anfag Juli 2017 brauchen TGV, die unterwegs nicht anhalten, 2 Stunden und 4 Minuten um von Paris nach Bordeaux und umgkehrt zu gelangen.


Der Blick ins Freie


Gegenrichtung 



Ein TGV in der Halle


Auch die übrigen Räumlichkeiten des Bahnhofs wurden renoviert.

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Das Denkmal für Chaban-Delmas



Das Denkmal für Jacques Chaban-Delmas (1915- 2000) nahe der Cathédrale Saint André erinnert an einen Politiker, der mit Ausnahme des Präsidentamtes in seinem politischen Leben so ziemlich alle Funktionen ausgeübt hat, die einem Franzosen offen stehen. Von 1947 bis 1995 war er Maire von Bordeaux.
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Das Gerichtsgebäude


Das Gerichtsgebäude in Bordeaux mit seiner eigenwilligen Architektur, die von dem englischen Stararchitekten Richard Rogers entworfen wurde. Das 1998 eingeweihte Bauwerk hat sieben runde Sitzungssäle, die im Volksmund Bienenstöcke (ruches) oder Eier genannt werden, von denen man hier vier sieht.



Aus der Nähe ähneln die Sitzungssäle tatsächlich Bienstöcken.
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Der Platz der Börse (Place de la Bourse)


Der Börsenplatz, der seit der Fertigstellung des Miroir d'eau mit diesem zusammen als Gesamtkunstwerk wirkt, gehört zu den schönsten Plätzen in Europa.


In seinem Zentrum erhebt sich seit fast 150 Jahren eine Fontäne, die die Drei Grazien zeigt.


Der in der Mitte des Börsenplatzes errichtete Brunnen der drei Grazien wurde von Louis Visconti entworfen und Charles Gumery ausgeführt. Der Brunnen wurde 1867 fertiggestellt.


Die drei Grazien sind in der griechischen Mythologie Töchter des Göttervaters Zeus, der mit ihnen Freude, Charme und Schönheit zu den Menschen bringen wollte. Hier sieht man links Euphrosyne, rechts von ihr Aglaia.


Und hier ist die Dritte im Bunde: Thalia
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Die Cité du Vin, 18. Mai 2016


Blick aus dem fahrenden Auto. In der Bildmitte ein Teil der Cité du Vin



Annäherung zu Fuß. Der Blick über die Schleusen, die zu den Bassins à Flot führen, zeigt einen spannungsreichen Kontrast.



Die Formensprache der Cité du Vin kommt erst zur Geltung, wenn die Kontraste des Umfeldes ausgeblendet werden.


Kurz vor der geplanten Eröffnung wird an der Cité du Vin noch kräftig gewerkelt.


Nach Meinung der Redaktion das ansehnlichste Bild, das bei diesem Fototermin zustande kam.

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Großskulpturen zu Gast in Bordeaux

Der spanische Bildhauer Jaume Plensa stellte in Bordeaux eine Reihe seiner Großplastiken aus. Wir zeigen zwei daon aus verschiedenen Perspektiven















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Bordeaux von oben

Die Kathedrale Saint André von Bordeaux. Links der Tour Pey Berland, der freistehende Glockenturm der Kathedrale. Man kann ihn besteigen, wenn man die 230 Stufen bewältigen will. Wir wollten.



Schon der erste Blick  entschädigt für die Mühen des Aufstiegs.

Blick weiter nach Süden. Im Hintergrund die sechs Kuppeln des Justizpalastes.


Blick in den Cours Pasteur. Links das Musée d'Aquitane, dahinter die Synagoge



Ein paar Grad weiter nach Osten. Links der Glockenturm von Saint Michel, der höchste Glockenturm in Südfrankreich. Rechts davon die Grosse Cloche.


Rechts der Cours Victor Hugo. Im Hintergrund der Pont de pierre.


Und die Dächer bieten viele Überraschungen.



Weiterer Schwenk. Im Hintergrund in der Bildmitte der Pont Chaban- Delmas, die jüngste der Garonnebrücken in Bordeaux.



Mit einem Weitwinkelobjektiv reicht der Blick vom Schatten des Tour Pey Berland bis zum Port de la Lune.


Links die Säule der Girondnis auf der Esplanade des Quinconces, rechts die Doppeltürme von Saint Louis des Chartrons

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Die Grosse Cloche - die grosse/dicke Glocke


Die Grosse Cloche, aufgenommen aus einer Entfernung von gut zwei Kilometern vom Pont d'Aquitaine. Das Bauwerk stammt aus dem Mittelalter und hat als ein Teil der ehemaligen zentralen Stadtfestung überlebt.


Annäherung. Aus dieser Perspektive wird nicht deutlich, wie sehr die Grosse Cloche die umgebenden Gebäude überragt.


Nun wird die Glocke, die dem Gebäude den heutigen Namen gegeben hat, noch besser sichtbar.


Die Glocke selbst ist 1775 gegossen worden, sie wiegt 7.800 kg und hat einen Durchmesser von 2 m. Sie wird nur fünfmal jährlich geläutet: am 1. Januar (Neujahr), 8. Mai (Ende des 2. Weltkrieges), 14. Juli (Nationalfeiertag), 28. Juli (Ende der deutschen Besatzung in Bordeaux 1944), und am 11. November (Waffenstillstand und Ende des 1. Weltkrieges).  Und einen Namen hat sie auch: Armande-Louise.

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Cathédrale Saint-André


Die Cathedrale Saint-André, Hauptkirche von Bordeaux, hat ein bewegtes Leben hinter sich.


Anordnung und Platzierung der Türme sind originell und ungewöhnlich. Links der Tour Pey Berland.



Blick von der Chorseite


Das Nordportal


Und das nur ein paar Schritte entfernte Königsportal.





Überblick von der anderen Seite her.


Das recht schmucklose Südportal


Und immer wieder fanden die Steinmetzen Gelegenheit, drastisch und grotesk Figuren dazustellen, die man an einer Bischofskirche nicht erwarten würde.


Ein Wasserspeier, der auch bei Tageslicht erschrecken kann.

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Das Palais Gallien, einziges größeres Überbleibsel aus der Römerzeit, dessen ursprüngliche Funktion über Jahrhunderte gründlich in Vergessenheit geraten war. Tatsächlich war es kein Palais, sondern ein Amphitheater, und mit dem Kaiser Galienus hatte dier Bau auch nichts zu tun.
Mehr zum Palais Gallien: Klick

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Die Allées de Tourny, die vom Vorplatz des Grand Théâtre ausgehen.

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Le Grand Théâtre


Nochmal Grand Théâtre, Perspektive zur Esplanade des Quinconces


Das Denkmal zu Ehren der Girondins


In der Bildmitte der Eingang zur Rue Cathérine, Hauptgeschäfts- und Flanierstraße von Bordeaux


Die Rue Cathérine, weiter unten


Der Cours de l'Intendance, der am Platz vor der Oper beginnt

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Der Pont de pierre, die erste Brücke über die Garonne im Stadtgebiet von Bordeaux. Im Hintergrund das rechte Ufer der Garonne.
Mehr zu Pont de pierre: Klick


Unmittelbar hinter dem Pont de pierre beginnt flußabwärts der Port de la lune, über Jahrhunderte das wirtschaftliche Herz von Bordeaux.


Heute ist dem Port de la lune seine Form geblieben, von Aktivitäten des Hafens ist nicht mehr viel zu sehen.



Aus den Speichergebäuden sind nach kostspieligen Umbauten Boutiquen, Lokale und sonstiges geworden.
Bilder zum alten Hafen: Klick



Geblieben sind jedoch die architektonischen Kleinode, die schon bestanden haben zu Zeiten, als der Hafen noch aktiv war. Hier die Place de la bourse, der eine neue Atrraktion spendiert wurde in Form des Miroir d'eau
Mehr zum Miroir d'eau: Klick


Geblieben ist auch der sehenswerte Bau der Bourse maritime

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Blick über einen kleinen Teil des Port de la lune. Dahinter, nicht zu übersehen, der Turm von Saint-Michel.


Die Kirche Saint Michel


Der neben der Kirche stehende Turm von Saint-Michel, mit 114 m der höchste Kirchturm in Südfrankreich. Und der vierthöchste in ganz Frankreich.