Sensation Monta-Bunker


Die Bunker, die wir in dieser Bilderfolge zeigen, haben einst am Strand von Montalivet gestanden. Man sieht hier den Zustand der Bunker nach dem Versuch, sie mit Sprengstoffen zu zerlegen, der die Substanz der Betonklötze zwar erschüttert hat aber nicht zu ihrem Einsturz führte.



Nach den Sprengversuchen wurden die Bunkerreste in den 60er Jahren mechanisch abgetragen und in die Unterkonstruktion der damals angelegten Épis eingebaut, die als Wellenbrecher den Strand schützen sollten.



Und noch etwas ist bei diesen Bunkern außergewöhnlich: Sie sind kurz vor ihrer Beseitigung mit Farben behandelt worden, die dem Betrachter einen ganz besonderen Blick auf diese Überreste des Kriegs eröffnen.



Genau dies war der Grund dafür, dass der Fotograf  damals zur Kamera gegriffen und die Bilder gemacht hat, die hier zu sehen sind.



Aufgenommen wurden diese Bilder auf analogem Filmmaterial mit einer Mittelformatkamera Mamiya 6x7.



Daraus wurden schließlich großformatige Papierbilder von hoher Qualität.



Diese Fotos blieben dann für eine ganze Reihe von Jahren unter Verschluss.



Auf verschlungenen Wegen kam die Kunde vom Vorhandensein dieser Bilder an die Redaktion der Médoc-Notizen.



Und diese Redaktion ist kaum zu beruhigen, wenn sie weiß, dass es irgendwo Bilder gibt, die sie noch nicht veröffentlicht hat.



Und so kann man sich leicht vorstellen, wie der Fotograf bedrängt worden ist, seine Schätze für die Veröffentlichung freizugeben.



Schließlich hat er nachgegeben und seine Bilder digitalisiert.  Das, was die Redaktion der Médoc-Notizen danach noch zu tun hatte, war Routine und schnell getan.



Wir danken auf jeden Fall dem Fotografen für die Möglichkeit, die er uns gegeben hat, seine Bilder erstmalig einem großen Publikum vorzustellen. Dabei wissen wir, dass zwischen großformatigen professionell ausgearbeiteten Papierbildern und digitalisierten Präsentationen via Internet Unterschiede bestehen, die sich aus technisch-physikalischen Gründen nicht überbrücken lassen. Trotzdem denken wir, dass selbst die digitalisierte Fassung dieser Bilder Argument genug ist, sie zu zeigen.

 

 

 

 

 

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