Segelschiffe

Belem


Die Belem am 5. Dezember 2016 an ihrem Liegeplatz im Port de la Lune. Die Belem wird hier, unterbrochen von kurzen Aufenhalten im Trocken,  den Winter verbringen und erst im Frühjahr 2016 wieder auf Reisen gehen. Mehr zur Belem weiter unten auf dieser Seite.

Gorch Fock in der Gironde


Die Dreimastbark Gorch Fock, 1958 in Hamburg vom Stapel gelaufen und seit der Indienststellung als Segelschulschiff der Bundesmarine auf den Weltmeeren unterwegs, stattete im Mai 1967 dem Hafen von Bordeaux einen Besuch ab. Anlass war die Einweihung des Pont d’Aquitaine



Die Gorch Fock unter dem Pont d'Aquitaine

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Zweimaster


Wer auf die Gironde schaut, sieht fast immer Schiffe, kleine oder größere. Manchmal auch Zweimaster.


Der hier hat schnell Segel gesetzt, weil der Wind günstig war.



Auch von der Backbordseite her ein ansehnliches Schiff


Noch ein Zweimaster, allerdings anders getakelt als das oben gezeigte Schiff. Dafür haben hier alle Hände voll zu tun.



Noch eine Aufnahme von September 2014

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La Belle Poule, Schulschifff der französischen Kriegsmarine


Für den 31. Mai war in der Zeit zwischen 18.00h und 19.00h ein Schausegeln angekündigt, an dem auch die Belle Poule teilnehmen sollte.


Tatsächlich sah man an Bord Vorbereitungen für einen Empfang, aber keine für das Auslaufen.



Das Heck der Belle Poule


Und die Bugpartie


Es blieb dabei: die Belle Poule blieb ihrem Nest fern.

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Cuauhtemoc - Besuch eines Schulschiffs in Bordeaux


Wer nach Bordeaux will, hat noch einen weiten Weg vor sich, wenn er wie hier zu sehen, auf der Höhe von Royan angekommen ist.


Aus dieser Sicht wird besonders deutlich, wie hoch die Masten sind.



Hier die Backbordansicht der Cuauhtemoc. Die Cuauhtemoc trägt den Namen des letzten Azteken-Kaisers, der den Widerstand der Azteken-Hauptstadt gegen die spanischen Eroberer unter Cortez organisierte, der letzlich jedoch erfolglos blieb.



Vertäut im Port de la lune, aufgenommen vom rechten Ufer der Garonne. Die Cuauhtemoc ist eine Dreimastbark, wie schon weiter oben zu sehen war. Sie ist konstruktiv angelehnt an die deutsche Gorch Fock I, die in den 30er Jahren bei Blohm&Voss in Hamburg gebaut worden war.




Cuauhtemoc, der Namenspatron des Seglers als Gallionsfigur. 




Detail vom Vorschiff



Zwei Schreibweisen desselben Namens: links spanisch-mexikanisch, rechts französisch. Die Cuauhtemoc ist häufiger Gast in Bordeaux, in diesem Jahr erstmals nach Fertigstellung des Pont Chaban-Delmas.



Blick auf den Hauptmast. Ganz oben die Flagge Mexikos.

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Dreimastbark Belem


Einweihung des Pont Chaban-Delmas am 16. März 2013. Die Hubbrücke ist hochgefahren, damit die Dreimastbark Belem, das größte Segelschulschiff der französischen Marine, einlaufen kann.



Demonstration unter Segeln. Es ist wirklich nur eine Demonstration, die Rahsegel sind aus gutem Grund nicht gesetzt. In dem engen Hafenbecken wird ein Segler dieser Größe viel sicherer von seinem Hilfsmotor angetrieben oder geschleppt.



Demonstration unter Segeln kurz vor dem Ende

 

 

Die Segel sind gerefft, die Belem strebt ihrer Anlegestelle zu.

Die Belem ist das derzeit größte Segelschiff unter französischer Flagge. Es hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die 1896 mit ihrer Fertigsstellung in Frankreich begann. Danach war sie ein paar Jahre im Kakaohandel zwischen Brasilien und Frankreich unterwegs. Sie wurde aber schon 1914 vom Herzog von Westminster gekauft und zur luxuriösen Segeljacht umgebaut. Schon nach sieben Jahren wechselte das Schiff den Besitzer und wurde von dem irischen Braureikönig Sir A. Ernest Guiness erworben, der den Segler auf den Namen Fantôme II taufte. Nach dem Tod ihres Eigners lag sie bis 1950 im Hafen der Isle of Wight. Danach wurde sie nach Itaien verkauft, dort zur Barkentine umgebaut und auf den Namen Giorgio Cini umgetauft. Sie fuhr eine kurze Zeit als Schulschiff der Carabinieri, die dann plötzlich das Interesse an dem Schiff verloren. In dieser Situation erfuhren französische Segelschiffsliebhaber, dass es möglich war, die heruntergekommenen Barkentine zu erwerben, was auch mit tatkräfiger Unterstützung der französischen Marine geschah Sie wurde gründlich restauriert und wieder als Bark mit dem namen Belem  getakelt. Seit 1985 ist sie vorweigend in europäischen Gewässern unterwegs und hat meist zahlende Gäste an Bord. Die Belem ist mit 750 ts vermessen, sie ist 58 m lang und hat Masten, die biszu 34 m hoch sind. Sie ist häufiger Gast im Port de la Lune von Bordeaux, wo sie den Winter 2016/17 verbringt.

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