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Dieses Gästebuch gehört U. Marwedel




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Name:
Andreas Drinhaus (adrinhaus@web.de)
Datum:Mi 06 Sep 2017 22:03:39 CEST
Betreff:Nachtrag Urlaub 2017
 

An die Hardcore-Nudisten unter den Lesern: Wir finden es total klasse, dass hier jeder so rumlaufen oder Fahrradfahren kann, wie er will. Ich persönlich bin nicht so kälteempfindlich und laufe auch bei 15 Grad noch nackt herum, meine Frau (und ich denke auch viele andere Frauen) sind da viel empfindlicher und brauchen ab einer gewissen Temperatur nunmal Kleidung. JA UND???? Wem es nicht gefällt, soll wegschauen. Dafür gehe ich persönlich nicht komplett nackt in den Supermarkt oder zum Weinhändler, auch nicht ins Restaurant im Centre, schließlich gibt es einige hygienische Grundsätze, die auch in einer Nudistenanlage gelten sollten, wer will schon Tomaten kaufen, wo zuvor ein anderer seinen Pi..... drüber geschwenkt hat, oder wer möchte beim Essen den näckten, schwer übergewichtigen und völlig behaarten menschen neben sich sitzen haben und sein Essen genießen. Wir sagen immer, alles kann nicht muß, aber alles in Maßen und mit Ziel. Dannkann man mit allen Mitmenschen prima umgehen, ob nackt oder nicht

 
 
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Name:
Andreas Drinhaus (adrinhaus@web.de)
Datum:Mi 06 Sep 2017 21:44:53 CEST
Betreff:Urlaubs- und Zustandsbericht Euronat Sommer 2107
 

Hallo liebe Nacktbader und Nacktlebende. Wir (meine Frau, mein Hund und meine Wenigkeit) waren 2015 erstmalig im Euronat. Wir hatten uns von befreundeten Nachbarn infizieren lassen und dachten uns, warum nicht mal Nudistenanlage. In 2015 haben wir natürlich schon bei der Anfahrt alle Kardinalfehler begangen, die man bei der Fahrt durch das schöne Frankreich machen kann. Wir wollten Mautgebühr sparen und dachten uns, die Rue National ist ja fast genauso ausgebaut, pustekuchen. Nach dem gefühlt 1000sten Kreisverkehr haben wir aufgegeben und sind dann doch mautpflichtige Autobahn gefahren. Wir hatten zwei Etappen geplant, eine Übernachtung mitten in Frankreich bei Tours. Genial schlechtes Hotel, gelegen an einer Firma für Tiefkühlwaren, die ganze Nacht standen dort Lkw mit laufenden Kühlaggregaten, geile Nummer. Durch die Fahrt aber so erschöpft kam dann doch Schlaf auf. Nach einem denkbar schlechten Frühstück dann weiter in Richtung Euronat. In Royan dann der nächste Schock, wo ist denn das Ende der Schlange zur Fähre, Wahnsinn. Wir haben geschlagene 3 Stunden gebraucht, um auf diese dämliche Fähre zu kommen. Nach der Überfahrt haben wir Euronat dank der denkbar schlechten Beschilderung erst nicht gefunden, erst durch ewige Rumkurverei dann doch. Schnell eingecheckt und dann ab zum gemieteten Haus. Es sei angemerkt, dass wir keine Camper oder Zelter sind, wir lieben es auch im Urlaub etwas komfortabel. Wir hatten über medoc ein Haus in Europa gebucht. Die Bilder sahen recht ansprechend aus. Leider wurden wir herb enttäuscht, die Hütte war ziemlich runtergewohnt und stand nach altem Fett und Öl. Ttasächlich fanden wir in den diversen Schränken etliche Ölflaschen, die schon Ramses vermutlich benutzt hatte. Erst nach einer gründlichen Reinigung war das Haus (landais) einigermaßen bewohnbar. Die Nähe zum Centre und der damit verbundene Lärm war nicht schön, ebenso die Tatsache, dass das Haus an einer hauptverkehrsroute zum Strand lag, ätzend. In 2015 wurden wir durch das Wetter entschädigt, durchgehend Sonne und warm, nur 1 Gewitter in der Nacht, welches unser Hund dann promt zur Flucht bewegte. Eine nächtliche Suche im Euronat nach einem panischen Hund bei Gewitter, herrlich!
Nun, abschließend zu 2015 ist zu sagen, der Urlaub war trotzdem erholsam, auf der Rückfahrt hatten wir ein traumhaftes Hotel in der Champagne, ich werde nicht verraten, wo das liegt oder wie das heißt, absoluter geheimtipp.
Nun angefixt durch den Urlaub 2015 wieder zurück in 2017 im Euronat. Die Fehler von damals nicht mehr begangen, konsequent Autobahn gefahren, bis auf ein kleines Stück nach der Übernachtung (auch diesmal nach dem 300ten Kreisverkehr ausgegeben, spinnen die Franzosen eigentlich). Diesmal ein Landais in Amerika-Süd gebucht, zwar der gleiche Haustyp, aber eine andere Welt. Der Besitzer ist offenbar ganz neu und machte für Ende August und Anfang September einen ansprechenden Preis. Das Haus ist sehr gepflegt, es stinkt nicht nach altem Öl, beim Betreten begrüßte uns eine Flasche Rotwein, eine Flasche Wasser und eine handschriftliche Bebrüßung. Das Haus ist recht wohnlich eingerichtet und ausgestattet, alle Dinge des täglichen Bedarfs sind vorhanden. Einzig das Bett ist mal wieder eigentlich zu klein, immerhin bin ich, der männliche Part, 192 cm groß und bringe 130 kg auf die Waage, aber was solls, nach dem ausreichenden Genuß diverser alkoholischer Getränke kann man überall gut schlafen. Diesmal gefällt uns unser Haus so gut, dass wir es jetzt schon für das nächste Jahr gebucht haben, und zwar zum gleichen günstigen Preis wie dieses Jahr.
Jetzt zu Euronat selber:
Wir empfinden die pauschale Geländegebühr eingentlich auch als eine Frechheit. Wir nutzen von den (Ende der saison stark eingepschränkten) Angeboten kaum etwas, uns interessiert weder das Schwimmbad (hallo, da draußen ist der Atlantik, wer braucht da schon ein Schwimmbad?), noch spielen wir Tennis odet nutzen das völlig überteuerte Talasso. Wir lieben es einfach, nackt zu leben, viel mit dem Hund spazieren zu gehen, oder ein wenig Fahrrad zu fahren. Den Rest des Urlausbs sind wir an unserem Haus und lassen es uns gut gehen. Wir finden also, die Geländegebühr gehört abgeschafft und statt dessen sollte man gebührenpflichtige Angebote anschaffen, wer dann Zumba tanzen, Tennis spielen oder sonst was machen will, kann dafür bezahlen, wenn nicht, dann auch gut.
Aber es ist monentan nun mal ein notwendiges Übel mit der Geländegebühr, warum zahle ich für einen Hund extra, ich räume den Kot meines Hundes IMMER weg, egal wo er hin macht, und die dämliche Kotbeutel, welche für meine Hände zu klein sind, können nicht soviel kosten. Die einzige positive Änderung hat sich dieses Jahr ergeben, ich sitze auch meine Terasse in Amerika-Süd und habe ein stabiles WLan, zwar gegen Bezahlung (44,00 Euro für 3 Wochen), aber immerhin. Leider ist das Wetter dieses Jahr nicht so toll (oftmals Regen, oft bewölkt, aber immer so um die 20 Grad), egal. Vom Wetter haben wir uns noch nie die Urlaubsstimmung vermiesen lassen und genießen den Aufenthalt in Euronat. Mir graut schon vor den langen Monaten, wenn ich wieder Klamotten tragen muss, aber was solls, nächstes Jahr wieder Euronat.

 
 
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Name:
Stefan Stilling (salife@gmx.de)
Datum:So 16 Jul 2017 21:21:46 CEST
Betreff:vielen Dank für die vielen Infos - das hat uns sehr geholfen :)
 

LIeber Uli,
vielen Dank noch einmal für die ausführliche Dokumentation. Wir haben diese bei vielen unserer Ausflüge erst gelesen.

Sehr amüsiert haben mich die Erklärungen zu den Kapitellen wie in Begadan und Verteuil.. das wäre mir sicherlich entgangen...

Oder die Ausflüge in die Flora und Faune :)

herzliche Grüße und gerne noch erweitern
Stefan Stilling

 
 
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Name:
Mietek (temi58@unitybox.de)
Datum:Mi 19 Apr 2017 19:23:53 CEST
Betreff:Nackt im Euronat.
 

Hallo nackte freunde,
Wir fahren seid Jahren schon nach Euronat, früher mit Tochter, danach alleine. Tochter kommt in diesem Jahr nach lange Pause mal wider nach Euronat.Wir fühlen uns dort sehr Woll, wenn nicht, die "mit kleidung" dort überall herum laufen wurden.Man sieht der Firma Euronat geht um ökonomische Interesse,dort kann jeder kommen.Aber wenn ich mit Kleidung da laufen möchte,sollte ich lieber wo anders hin fahren.
Der Gründer hat sich das anders vorgestellt als die jetzige Situation dort ist. Wir gehen ins Restaurant gerne essen, schmeckt dort sehr gut und freundliches Personal findet man dort.
Aber manche Gäste schauen auf die nackten,als sie wären vom anderen Stern.Wenn man seine Kleidung zeigen möchte und die dicken Autos, die verpesten die Luft, man sollte wo anders fahren.Wir nackten sind dort um mit der Natur zu leben und sich nackt überall zu bewegen, als freie Menschen, ohne Gold Ketschen.Besser ist schon ein intim Piercing, als Gold zu zeigen.Es wäre gut, wider mal zurück zum "nackten leben überall im Euronat" zur Besinnen.

 
 
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Name:
Günther (guenther.brinkmann@online.de)
Datum:Di 22 Nov 2016 10:38:31 CET
Betreff:Lärmbelästigungen
 

Leider trifft der gespendete Trost bezüglich der Altersstruktur nicht zu. Unser dreiwöchiger Aufenthalt im Oktober war geprägt von rücksichtslosem Gehämmer und Gesäge von morgens bis abends und über die gesamten Wochenenden. Der junge NRI im Boulevard Sudamerique war gegen sämtliches Bitten und Flehen aller umliegenden Nachbarn immun, er müsse mit seiner Terrasse fertig werden. Auch im Oktober verlangt Euronat Geländegebühren ohne jegliche Gegenleistungen zu erbringen. Um Hilfe gebeten kommt die lapidare Antwort, dass sei erlaubt. Wir kennen jetzt schon drei andere Gäste, die auf Dauer des jahrelangen Dauerlärms im Frühjahr und Herbst Euronat endgültig den Rücken kehren, irgendwann kapiert Euronat vielleicht, wer sie finanziert.

 
 


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